Samsung will Vorwürfe auf Kinderarbeit überprüfen
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat auf einen Bericht darüber, dass er von Kinderarbeit in China profitiert, reagiert und eine Überprüfung der dortigen Partner-Unternehmen angekündigt. Rund 250 Firmen werden im Rahmen der Maßnahme auf den Prüfstand gestellt.
Wie der Konzern ankündigte, wolle man bei 105 Partnern in China direkte Inspektionen durchführen. Hier handelt es sich um solche Zulieferer, die in großem Umfang für die Südkoreaner tätig sind und teilweise gar nicht mehr für andere Hersteller arbeiten. Bei weiteren 144 Unternehmen, die über Verträge mit Samsung verfügen, aber nicht hauptsächlich für den Konzern produzieren, werden demnach Nachweise darüber eingefordert, dass sie sich an die Vorschriften halten.
Auslöser dessen war ein Bericht der Menschenrechtsorganisation China Labor Watch. Demnach sollen Komponenten von Samsung-Produkten aus Werken in China stammen, in denen Minderjährige in der Fertigung arbeiten. Schulen sollen ihre Schüler dort in die Produktion schicken und von den Unternehmen Ausgleichszahlungen erhalten.
Wie Samsung ausführte, ist aber nicht allein der aktuelle Bericht Auslöser der Überprüfungen. Man habe selbst gerade ein Audit beim Partner HEG Electronics abgeschlossen. Dort habe man zwar keine Fälle von Kinderarbeit ausfindig machen können, allerdings fand man einige anders gelagerte Verstöße gegen die Arbeitschutzabkommen mit Samsung vor. Der Vorwurf, dass in dem Unternehmen teilweise auch Schüler arbeiten, bestätigte sich zwar, allerdings seien diese nicht - wie behauptet - jünger als 16 Jahre. Damit würde kein Gesetzesverstoß vorliegen.
Bei jenen Unternehmen, die nur teilweise für Samsung tätig sind, behalte man sich Inspektionen vor Ort vor, wenn der Verdacht auf Unregelmäßigkeiten auftritt. Das südkoreanische Unternehmen kündigte an, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv gegen Probleme vorgehen zu wollen. Dies könne bis zu einer vollständigen Auflösung der bestehenden Verträge gehen.
Auslöser dessen war ein Bericht der Menschenrechtsorganisation China Labor Watch. Demnach sollen Komponenten von Samsung-Produkten aus Werken in China stammen, in denen Minderjährige in der Fertigung arbeiten. Schulen sollen ihre Schüler dort in die Produktion schicken und von den Unternehmen Ausgleichszahlungen erhalten.
Wie Samsung ausführte, ist aber nicht allein der aktuelle Bericht Auslöser der Überprüfungen. Man habe selbst gerade ein Audit beim Partner HEG Electronics abgeschlossen. Dort habe man zwar keine Fälle von Kinderarbeit ausfindig machen können, allerdings fand man einige anders gelagerte Verstöße gegen die Arbeitschutzabkommen mit Samsung vor. Der Vorwurf, dass in dem Unternehmen teilweise auch Schüler arbeiten, bestätigte sich zwar, allerdings seien diese nicht - wie behauptet - jünger als 16 Jahre. Damit würde kein Gesetzesverstoß vorliegen.
Bei jenen Unternehmen, die nur teilweise für Samsung tätig sind, behalte man sich Inspektionen vor Ort vor, wenn der Verdacht auf Unregelmäßigkeiten auftritt. Das südkoreanische Unternehmen kündigte an, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten aktiv gegen Probleme vorgehen zu wollen. Dies könne bis zu einer vollständigen Auflösung der bestehenden Verträge gehen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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