Samsung legt Zulieferer-Fabrik wegen Kinderarbeit lahm
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat mit einer drastischen Maßnahme auf die bei einem seiner chinesischen Zulieferer festgestellte Beschäftigung von Kindern reagiert. Das Unternehmen ließ die Produktion in dem Werk auf unbestimmte Zeit auf Eis legen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet, hat Samsung bei einer Prüfung des Werks der Firma Dongguan Shinyang Electronics durch unabhängige Stellen die Bestätigung für die Vorwürfe der Organisation China Labour Watch erhalten, dass dort tatsächlich Minderjährige in der Produktion eingesetzt wurden. Der Standort in Dongguan im Nordosten Chinas wird von der Tochterfirma des südkoreanischen Unternehmens Shinyang Engineering betrieben.
Als Reaktion darauf hat Samsung die vollständige Stilllegung des Werks auf unbestimmte Zeit verfügt, so dass die Fertigung nun bereits seit einer Woche ruht. Derzeit wird nun angeblich untersucht, wie es zu den Fällen von Kinderarbeit kommen konnte, wofür unter anderem eine Prüfung einer Drittfirma erfolgt, die Arbeitskräfte für das Werk angeworben hatte. Die Mitarbeiter erscheinen derzeit angeblich noch zur Arbeit, führen aber nur Wartungsarbeiten durch.
Neben den Vorwürfen, dass bei Dongguan Shinyang Minderjährige unter 16 Jahren entgegen den gesetzlichen Bestimmungen eingesetzt würden, gibt es in dem Werk wohl auch eine Reihe von anderen massiven Problemen. So sollen die Betreiber gegenüber Komponentenlieferanten hohe Schulden haben. Aktuell läuft eine Untersuchung durch die örtlichen Behörden, um weitere Belege für mögliche Kinderarbeit zu finden.
Nach Angaben von China Labour Watch, wurden bei den in diesem Jahr durchgeführten Untersuchungen bisher nur in 1,21 Prozent der Fälle tatsächliche Beispiele für Kinderarbeit bei chinesischen Firmen festgestellt. Das Problem tritt vor allem während der Sommer- und Winterferien auf, wenn sich die Ferienzeiten mit den üblichen Spitzenzeiten in der Produktion überschneiden. Die Werke müssen dann unter Hochdruck neue Arbeitskräfte anwerben, um eine erhöhte Nachfrage zu befriedigen, während die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeiter wegen der Urlaubszeiten zusätzlich eingeschränkt wird.
Als Reaktion darauf hat Samsung die vollständige Stilllegung des Werks auf unbestimmte Zeit verfügt, so dass die Fertigung nun bereits seit einer Woche ruht. Derzeit wird nun angeblich untersucht, wie es zu den Fällen von Kinderarbeit kommen konnte, wofür unter anderem eine Prüfung einer Drittfirma erfolgt, die Arbeitskräfte für das Werk angeworben hatte. Die Mitarbeiter erscheinen derzeit angeblich noch zur Arbeit, führen aber nur Wartungsarbeiten durch.
Neben den Vorwürfen, dass bei Dongguan Shinyang Minderjährige unter 16 Jahren entgegen den gesetzlichen Bestimmungen eingesetzt würden, gibt es in dem Werk wohl auch eine Reihe von anderen massiven Problemen. So sollen die Betreiber gegenüber Komponentenlieferanten hohe Schulden haben. Aktuell läuft eine Untersuchung durch die örtlichen Behörden, um weitere Belege für mögliche Kinderarbeit zu finden.
Nach Angaben von China Labour Watch, wurden bei den in diesem Jahr durchgeführten Untersuchungen bisher nur in 1,21 Prozent der Fälle tatsächliche Beispiele für Kinderarbeit bei chinesischen Firmen festgestellt. Das Problem tritt vor allem während der Sommer- und Winterferien auf, wenn sich die Ferienzeiten mit den üblichen Spitzenzeiten in der Produktion überschneiden. Die Werke müssen dann unter Hochdruck neue Arbeitskräfte anwerben, um eine erhöhte Nachfrage zu befriedigen, während die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeiter wegen der Urlaubszeiten zusätzlich eingeschränkt wird.
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