Verbraucherschutz gegen Flatrate-Schummler aktiv
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist gegen Telekommunikationsunternehmen vorgegangen, die ihre Angebote fälschlicherweise als Flatrate bewerben. Gegen mehrere Anbieter konnte erfolgreich vorgegangen werden.
Denn diese, so die Verbraucherschützer, versprechen eine unbegrenzte Nutzung zum Pauschaltarif und somit einen Schutz vor Rechnungsexplosionen. Doch oftmals erfüllen als Flatrate beworbene Tarife beim Blick ins Kleingedruckte nicht die in sie gesteckten Erwartungen.
Per einstweiliger Verfügung des Landgerichts Koblenz wurde so beispielsweise der 1&1 Mail & Media, die hinter Web.de steht, die Bewerbung eines Mobilfunktarifs als "SMS-Flat" untersagt, weil es hier mit der Monatspauschale nicht getan ist. Im konkreten Fall waren von der "Flatrate" nur 1.000 SMS pro Monat umfasst - jede weitere Kurznachricht sollte zusätzlich kosten. Die wenigsten Kunden werden zwar eine solche Menge an SMS schreiben, trotzdem kann hier aber nicht von einem Pauschaltarif gesprochen werden.
Ohne Einschaltung eines Gerichtes beugten sich zwei weitere bekannte Unternehmen den Forderungen der Verbraucherjuristen. So sagte Vodafone zu, seine Angebote unter dem Namen o.tel.o nicht mehr mit "Festnetz-Flat" zu bewerben, wenn von dem monatlichen Entgelt nur 1.500 Minuten umfasst werden und jede weitere Gesprächsminute zusätzlich abgerechnet wird. Der Anbieter hat aber nicht einfach die Werbung geändert, sondern die Tarifoption sogar in einen echten Pauschaltarif umgeändert, so dass dieser nunmehr die Bezeichnung "Flatrate" verdient.
Auch die Medion, der Anbieter von Aldi Talk, hat nachgebessert und gelobt, künftig auf die Tarifbezeichnung "All-In Flat 2.000" sowie die Werbeaussage "Die Flatrate in alle Netze" zu verzichten. Der Haken lag hier darin, dass durchaus nicht jedes Gespräch in jedes Netz mit dem Pauschalbetrag abgegolten war.
Per einstweiliger Verfügung des Landgerichts Koblenz wurde so beispielsweise der 1&1 Mail & Media, die hinter Web.de steht, die Bewerbung eines Mobilfunktarifs als "SMS-Flat" untersagt, weil es hier mit der Monatspauschale nicht getan ist. Im konkreten Fall waren von der "Flatrate" nur 1.000 SMS pro Monat umfasst - jede weitere Kurznachricht sollte zusätzlich kosten. Die wenigsten Kunden werden zwar eine solche Menge an SMS schreiben, trotzdem kann hier aber nicht von einem Pauschaltarif gesprochen werden.
Ohne Einschaltung eines Gerichtes beugten sich zwei weitere bekannte Unternehmen den Forderungen der Verbraucherjuristen. So sagte Vodafone zu, seine Angebote unter dem Namen o.tel.o nicht mehr mit "Festnetz-Flat" zu bewerben, wenn von dem monatlichen Entgelt nur 1.500 Minuten umfasst werden und jede weitere Gesprächsminute zusätzlich abgerechnet wird. Der Anbieter hat aber nicht einfach die Werbung geändert, sondern die Tarifoption sogar in einen echten Pauschaltarif umgeändert, so dass dieser nunmehr die Bezeichnung "Flatrate" verdient.
Auch die Medion, der Anbieter von Aldi Talk, hat nachgebessert und gelobt, künftig auf die Tarifbezeichnung "All-In Flat 2.000" sowie die Werbeaussage "Die Flatrate in alle Netze" zu verzichten. Der Haken lag hier darin, dass durchaus nicht jedes Gespräch in jedes Netz mit dem Pauschalbetrag abgegolten war.
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - Gestern 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - Gestern 10:53 Uhr -
#FLOCK ´26: die Flock to Fedora Project Conference
d-hubs - Vorgestern 16:05 Uhr -
DigiKam: das Open-Source-Fotoverwaltungsprogramm
d-hubs - 13.06. 13:22 Uhr -
Alpine-Linux: unter den schlanken Distris
d-hubs - 13.06. 12:33 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen