Firefox OS auf Raspberry Pi zum Laufen gebracht
Der zu Bildungszwecken entwickelte Mini-Rechner Raspberry Pi ist derzeit wegen seines geringen Preises vor allem auch bei Bastlern populär, könnte zukünftig aber auch viel breiteren Nutzergruppen interessante Anwendungsmöglichkeiten erschließen. So beispielsweise als billiges Web-Terminal.
Dem Nokia-Entwickler Oleg Romashin ist es gelungen, dass noch in einer frühen Entwicklungsphase befindliche Firefox OS der Mozilla Foundation auf dem Rechner zum laufen zu bringen. Das Mobile-Betriebssystem mit den dafür notwendigen Anpassungen wurde von ihm auch zum Download bereitgestellt, so dass Besitzer eines Raspberry Pi damit selbst experimentieren können, berichtete die 'TechWeek Europe'.
Die Kombination auf beiden Projekten würde es so quasi ermöglichen, einen Rechner zu erhalten, die auf die Nutzung von Web-Anwendungen optimiert ist und lediglich rund 25 Euro kostet. Dies bietet letztlich große Potenziale von der Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit preiswerter Technologie bis hin zur Versorgung der Bevölkerung in ärmeren Ländern mit einem Zugang zum Internet.
Firefox OS wurde von den Entwicklern des gleichnamigen Open Source-Browsers kürzlich vorgestellt. Das Betriebssystem soll eigentlich auf Smartphones zum Einsatz kommen und hier eine alternative zu Android bieten. Dabei setzt man vor allem darauf, viele Webentwickler für die Plattform gewinnen zu können.
Denn während man unter Android native Anwendungen in klassischen Hochsprachen entwickeln muss, sind selbst die nativen Apps unter Firefox OS vollständig mit Technologien programmiert, die vom HTML5-Standard abgedeckt werden. Darüber kann dann auch direkt auf die Hardware des jeweiligen Systems zugegriffen werden.
Einige Handy-Hersteller haben bereits Interesse für einen Einsatz des Systems auf ihren Smartphones angemeldet - insbesondere solche, die Geräte für die Märkte in Entwicklungs- und Schwellenländern produzieren. Erste Geräte werden voraussichtlich im kommenden Frühjahr auf den Markt kommen.
Die Kombination auf beiden Projekten würde es so quasi ermöglichen, einen Rechner zu erhalten, die auf die Nutzung von Web-Anwendungen optimiert ist und lediglich rund 25 Euro kostet. Dies bietet letztlich große Potenziale von der Ausstattung von Bildungseinrichtungen mit preiswerter Technologie bis hin zur Versorgung der Bevölkerung in ärmeren Ländern mit einem Zugang zum Internet.
Firefox OS wurde von den Entwicklern des gleichnamigen Open Source-Browsers kürzlich vorgestellt. Das Betriebssystem soll eigentlich auf Smartphones zum Einsatz kommen und hier eine alternative zu Android bieten. Dabei setzt man vor allem darauf, viele Webentwickler für die Plattform gewinnen zu können.
Denn während man unter Android native Anwendungen in klassischen Hochsprachen entwickeln muss, sind selbst die nativen Apps unter Firefox OS vollständig mit Technologien programmiert, die vom HTML5-Standard abgedeckt werden. Darüber kann dann auch direkt auf die Hardware des jeweiligen Systems zugegriffen werden.
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Christian Kahle
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