Windows 8: Microsoft Surface RT für nur 199 Dollar?
Microsoft will möglicherweise mit einem besonders niedrigen Preis der ARM-Version seines hauseigenen Surface-Tablets für einen massenhaften Verkauf der Geräte sorgen. Laut einem Bericht des US-Blogs 'Engadget' will Microsoft das Surface RT zum Preis von gerade einmal 199 Dollar auf den Markt kommen.
Der Bericht beruft sich auf Angaben, die laut einer anonymen Quelle bei Microsoft anlässlich der Ende Juli durchgeführten Konferenz TechReady 15 gemacht wurden. Die TechReady-Konferenzen dienen vor allem dazu, Microsofts Vertriebspersonal zu schulen. Bei der diesjährigen Veranstaltung wurden angeblich alle Details zur ab Ende Oktober geplanten Markteinführung des Surface RT Tablets besprochen.
Ein Preis von nur knapp 200 Dollar wäre angesichts der Ausstattung des Microsoft Surface RT eine Sensation. Die Komponentenkosten dürften aufgrund der Verwendung eines Nvidia Tegra 3 Quad-Core ARM-Prozessors, der mindestens 32 Gigabyte Flash-Speicher, des magnesiumbeschichteten Gehäuses und diverser weiterer hochwertiger Bauteile mit großer Wahrscheinlichkeit über diesem Wert liegen.
Siehe auch: Acer-CEO: Microsoft soll sich Surface 'gut überlegen'
Dafür, dass Microsoft tatsächlich einen derart niedrigen Preispunkt anpeilt, spricht allerdings, dass Acer-Chef JT Wang erst vor kurzem ausdrücklich davor warnte, den Einstiegspreis des Surface RT extrem niedrig anzusetzen. Er nannte ausgerechnet 199 Dollar als den von Microsoft angestrebten Preis und forderte, dass die Redmonder das Gerät deutlich teurer anbieten müssten, um ihren Hardware-Partnern die Möglichkeit zu gewähren, im Wettbewerb mit dem Surface-Tablet zu bestehen.
Möglicherweise will Microsoft bei dem hauseigenen Tablet auf ein ähnliches Vertriebsmodell setzen, das auch schon bei der Spielkonsole Xbox erfolgreich umgesetzt wurde. Dabei wird die Hardware zu einem Preis vertrieben, der unter den eigentlichen Kosten liegt. Durch den Verkauf von Apps und anderen Inhalten würde der Softwarekonzern den Preis dann querfinanzieren und könnte so langfristig durch diese Einnahmen und die gleichzeitig durch den Verkauf hoher Stückzahlen der Hardware auf einen Gewinn hoffen.
Da auf dem Surface RT mit der ARM-Version von Windows 8 nur Anwendungen im neuen "Metro"-Stil, der inzwischen als "Modern UI" bezeichnet wird, genutzt werden können, müssen die Anwender diese grundsätzlich über den Windows Store beziehen. Bei jedem Verkauf einer kostenpflichtigen Metro-App über den Store, verdient Microsoft mit, weil die Redmonder bis zu 30 Prozent des Preises als Provision einbehalten. Auf diesem Weg ließe sich ein solch niedriger Hardware-Preis möglicherweise refinanzieren - entsprechende App-Verkaufszahlen vorausgesetzt.
WinFuture Special: Windows 8
Ein Preis von nur knapp 200 Dollar wäre angesichts der Ausstattung des Microsoft Surface RT eine Sensation. Die Komponentenkosten dürften aufgrund der Verwendung eines Nvidia Tegra 3 Quad-Core ARM-Prozessors, der mindestens 32 Gigabyte Flash-Speicher, des magnesiumbeschichteten Gehäuses und diverser weiterer hochwertiger Bauteile mit großer Wahrscheinlichkeit über diesem Wert liegen.
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Dafür, dass Microsoft tatsächlich einen derart niedrigen Preispunkt anpeilt, spricht allerdings, dass Acer-Chef JT Wang erst vor kurzem ausdrücklich davor warnte, den Einstiegspreis des Surface RT extrem niedrig anzusetzen. Er nannte ausgerechnet 199 Dollar als den von Microsoft angestrebten Preis und forderte, dass die Redmonder das Gerät deutlich teurer anbieten müssten, um ihren Hardware-Partnern die Möglichkeit zu gewähren, im Wettbewerb mit dem Surface-Tablet zu bestehen.
Möglicherweise will Microsoft bei dem hauseigenen Tablet auf ein ähnliches Vertriebsmodell setzen, das auch schon bei der Spielkonsole Xbox erfolgreich umgesetzt wurde. Dabei wird die Hardware zu einem Preis vertrieben, der unter den eigentlichen Kosten liegt. Durch den Verkauf von Apps und anderen Inhalten würde der Softwarekonzern den Preis dann querfinanzieren und könnte so langfristig durch diese Einnahmen und die gleichzeitig durch den Verkauf hoher Stückzahlen der Hardware auf einen Gewinn hoffen.
Da auf dem Surface RT mit der ARM-Version von Windows 8 nur Anwendungen im neuen "Metro"-Stil, der inzwischen als "Modern UI" bezeichnet wird, genutzt werden können, müssen die Anwender diese grundsätzlich über den Windows Store beziehen. Bei jedem Verkauf einer kostenpflichtigen Metro-App über den Store, verdient Microsoft mit, weil die Redmonder bis zu 30 Prozent des Preises als Provision einbehalten. Auf diesem Weg ließe sich ein solch niedriger Hardware-Preis möglicherweise refinanzieren - entsprechende App-Verkaufszahlen vorausgesetzt.
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