Elektroschrott: EU verschärft Recycling-Vorschriften
In der Europäischen Union sind jetzt verschärfte Vorschriften für die Sammlung und Behandlung von Elektroschrott in Kraft getreten. Die Mitgliedsstaaten müssen in den kommenden Jahren Maßnahmen ergreifen, um die Recycling-Quote deutlich zu erhöhen.
Aktuell ist Elektroschrott einer der am schnellsten anschwellenden Abfallströme, der gleichzeitig umfangreiche Möglichkeiten für die Vermarktung sekundärer Rohstoffe bietet. Vorbedingung ist die systematische Rücknahme und sachgerechte Behandlung der in ausgedienten Fernsehgeräten, Laptops und Mobiltelefonen verwendeten Recyclingmaterialien wie Gold, Silber, Kupfer und seltenen Metallen.
"In diesen Zeiten der Wirtschaftskrise und der steigenden Rohstoffpreise ist Ressourceneffizienz die Schnittstelle, an der Umweltvorteile und innovative Wachstumsmöglichkeiten aufeinandertreffen. Es müssen neue Rücknahmestellen eingerichtet und die bisherigen Möglichkeiten verbessert werden. Die Mitgliedstaaten sollten versuchen, diese neuen Ziele schon vor dem offiziellen Termin zu erreichen", sagte EU-Umweltkommissar Janez Potočnik.
Mit der neuen Richtlinie werden ab 2016 Rücknahmeziele für verkaufte Elektronikgeräte von 45 Prozent des Durchschnittsgewichts aller verkauften Geräte eingeführt. Ab 2019 steigt die Quote auf 65 Prozent des Durchschnittsgewichts verkaufter Geräte beziehungsweise auf 85 Prozent aller anfallenden Altgeräte.
Die Richtlinie soll den Mitgliedstaaten außerdem Instrumente an die Hand geben, mit denen sie die illegale Ausfuhr von Abfällen wirksamer bekämpfen können. Zur Zeit wird der Müll immer wieder als Gebrauchtware getarnt, um die Abfallbehandlungsvorschriften der EU zu umgehen. Nach der neuen Richtlinie müssen Ausführer künftig prüfen, ob Geräte noch funktionieren, und Nachweisdokumente für die Sendungen vorlegen.
Aktuell wird nur ein Drittel des in der EU anfallenden Elektroschrotts gesammelt und dem Recycling zugeführt. Rund 10 Millionen Tonnen fallen in der EU derzeit pro Jahr an. Bis 2020 wird die Menge voraussichtlich auf 12 Millionen Tonnen steigen.
"In diesen Zeiten der Wirtschaftskrise und der steigenden Rohstoffpreise ist Ressourceneffizienz die Schnittstelle, an der Umweltvorteile und innovative Wachstumsmöglichkeiten aufeinandertreffen. Es müssen neue Rücknahmestellen eingerichtet und die bisherigen Möglichkeiten verbessert werden. Die Mitgliedstaaten sollten versuchen, diese neuen Ziele schon vor dem offiziellen Termin zu erreichen", sagte EU-Umweltkommissar Janez Potočnik.
Mit der neuen Richtlinie werden ab 2016 Rücknahmeziele für verkaufte Elektronikgeräte von 45 Prozent des Durchschnittsgewichts aller verkauften Geräte eingeführt. Ab 2019 steigt die Quote auf 65 Prozent des Durchschnittsgewichts verkaufter Geräte beziehungsweise auf 85 Prozent aller anfallenden Altgeräte.
Die Richtlinie soll den Mitgliedstaaten außerdem Instrumente an die Hand geben, mit denen sie die illegale Ausfuhr von Abfällen wirksamer bekämpfen können. Zur Zeit wird der Müll immer wieder als Gebrauchtware getarnt, um die Abfallbehandlungsvorschriften der EU zu umgehen. Nach der neuen Richtlinie müssen Ausführer künftig prüfen, ob Geräte noch funktionieren, und Nachweisdokumente für die Sendungen vorlegen.
Aktuell wird nur ein Drittel des in der EU anfallenden Elektroschrotts gesammelt und dem Recycling zugeführt. Rund 10 Millionen Tonnen fallen in der EU derzeit pro Jahr an. Bis 2020 wird die Menge voraussichtlich auf 12 Millionen Tonnen steigen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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