Werber erhebt schwere Vorwürfe gegen Facebook
Ein Startup aus den USA hat schwere Vorwürfe gegen das Social Network Facebook erhoben. Dessen verkaufte Werbeplätze sollen zum großen Teil völlig nutzlos sein. Unter anderem deshalb will die Firma, Limited Run - ein Musikdienstleister - sich komplett von der Plattform zurückziehen.
In einer Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass man bei eigenen Analysen der geschalteten Werbekampagnen herausgefunden habe, dass lediglich ein kleiner Teil von 20 Prozent der Klicks von echten Nutzern stammt. Bis zu 80 Prozent würden hingegen von Bots generiert, die automatisiert Klicks vortäuschen, hieß es in einem Bericht der 'Los Angeles Times'.
Um zu dem Ergebnis zu kommen, sollen sechs verschiedene externe sowie ein selbst entwickeltes Analyse-Tool zum Einsatz gekommen sein. "Als wir ihr Werbesystem testeten, haben wir leider einige sehr merkwürdige Dinge erkannt", so das Unternehmen. Facebook habe bei ihnen zwar viele Klicks abgerechnet, bei denen aber nur in 20 Prozent der Fälle nachvollziehbar Nutzer auf den eigenen Seiten auftauchten.
80 Prozent der Abrufe stammten hingegen von Clients, bei denen JavaScript deaktiviert ist. Zwar gibt es durchaus einige Nutzer, die die Ausführung von Skripten in ihrem Browser komplett deaktivieren, allen Erfahrungen in anderen Bereichen des Webs zufolge handelt es sich aber lediglich um einen Anteil von 1 bis 2 Prozent. Letztlich kam man zu dem Schluss, dass man für zahlreiche Klicks bezahle, die von Bots generiert werden.
Auch andere Nutzer sollen bereits zu dem Ergebnis gekommen sein, dass viele Werbeklicks auf Facebook von Bots generiert werden. Unter der Stellungnahme von Limited Run berichtete ein Seitenbetreiber, dass seine Analysen ebenfalls einen sehr hohen Wert von rund 70 Prozent ergeben hätten.
Der Abbruch aller Geschäftsbeziehungen zu Facebook habe laut Firmengründer Tom Mango aber auch noch einen anderen Grund. Auf der Plattform wird die Firmenseite derzeit noch unter dem Namen "Limited Pressing" geführt. Seitens Facebook habe man zwar erklärt, eine Umbenennung in "Limited Run" sei grundsätzlich möglich, allerdings sollte sich das Unternehmen im Gegenzug verpflichten, mindestens 2.000 Dollar pro Monat in die Buchung von Anzeigenplätzen zu investieren. "Facebook hält unseren Namen als Geisel", so Mango. Deshalb wolle man komplett von dem Social Network weggehen und sich verstärkt auf das Marketing via Twitter konzentrieren.
Um zu dem Ergebnis zu kommen, sollen sechs verschiedene externe sowie ein selbst entwickeltes Analyse-Tool zum Einsatz gekommen sein. "Als wir ihr Werbesystem testeten, haben wir leider einige sehr merkwürdige Dinge erkannt", so das Unternehmen. Facebook habe bei ihnen zwar viele Klicks abgerechnet, bei denen aber nur in 20 Prozent der Fälle nachvollziehbar Nutzer auf den eigenen Seiten auftauchten.
80 Prozent der Abrufe stammten hingegen von Clients, bei denen JavaScript deaktiviert ist. Zwar gibt es durchaus einige Nutzer, die die Ausführung von Skripten in ihrem Browser komplett deaktivieren, allen Erfahrungen in anderen Bereichen des Webs zufolge handelt es sich aber lediglich um einen Anteil von 1 bis 2 Prozent. Letztlich kam man zu dem Schluss, dass man für zahlreiche Klicks bezahle, die von Bots generiert werden.
Auch andere Nutzer sollen bereits zu dem Ergebnis gekommen sein, dass viele Werbeklicks auf Facebook von Bots generiert werden. Unter der Stellungnahme von Limited Run berichtete ein Seitenbetreiber, dass seine Analysen ebenfalls einen sehr hohen Wert von rund 70 Prozent ergeben hätten.
Der Abbruch aller Geschäftsbeziehungen zu Facebook habe laut Firmengründer Tom Mango aber auch noch einen anderen Grund. Auf der Plattform wird die Firmenseite derzeit noch unter dem Namen "Limited Pressing" geführt. Seitens Facebook habe man zwar erklärt, eine Umbenennung in "Limited Run" sei grundsätzlich möglich, allerdings sollte sich das Unternehmen im Gegenzug verpflichten, mindestens 2.000 Dollar pro Monat in die Buchung von Anzeigenplätzen zu investieren. "Facebook hält unseren Namen als Geisel", so Mango. Deshalb wolle man komplett von dem Social Network weggehen und sich verstärkt auf das Marketing via Twitter konzentrieren.
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