Schlechte Aussichten für Facebook-Partner Zynga
Eine schlechte Ernte hat Zynga, Anbieter zahlreicher Facebook-Spiele wie Farmville, eingefahren: Im Quartal zwischen April und Juni hat der börsennotierte Entwickler von Social Games einen Verlust in Höhe von knapp 23 Millionen Euro verzeichnet.
Das von Zynga gerade bekannt gegebene 'Ergebnis für das zweite Quartal 2012' ist für den Spieleanbieter eine mittelschwere Katastrophe: Das Unternehmen, das seit vergangenen Dezember an der Börse notiert ist, machte in Q2 einen Umsatz von 332,5 Millionen Dollar (274,6 Millionen Euro).
Der Umsatz ist damit zwar deutlich höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres (Q2 2011: 279 Millionen Dollar), unter dem Strich bedeutet das aber dennoch einen Verlust in Höhe von 22,8 Millionen Dollar (18,8 Millionen Euro). Vor einem Jahr konnte Zynga noch ein Plus von rund 1,4 Millionen Dollar bekannt geben.
Die Börse reagierte eindeutig: Der Kurs der Zynga-Aktie brach im Nachbörsenhandel massiv ein und verlor rund 40 Prozent an Wert. Das hatte natürlich auch eine Auswirkung auf das Facebook-Papier (minus acht Prozent), da Zynga für etwa 15 Prozent des Umsatzes des sozialen Netzwerks verantwortlich ist.
Der nun bekannt gegebene Verlust war allerdings nicht der Hauptgrund für den Kurssturz der Zynga-Aktie. Viel schwerer wiegt für Unternehmen wie Anleger nämlich die Tatsache, dass der Spieleentwickler seine Jahresprognose für 2012 massiv reduzieren musste: Statt dem ursprünglich für 2012 vorausgesagten Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar rechnet Zynga nun mit 1,15 Milliarden Dollar.
Das schwache Abschneiden des Unternehmens hat mehrere Gründe: So kam es zu Verschiebungen neuer Spiele wie "The Ville", wie die 'New York Times' berichtet, zudem haben Zynga-Manager zugeben müssen, dass Neuveröffentlichungen wie "Mafia Wars 2" nicht so gut ausgefallen seien wie erhofft.
Seit geraumer Zeit versucht Zynga seine Abhängigkeit von Facebook zu lösen und entwickelt zu diesem Zweck auf Zynga.com eine eigene Online-Plattform. Die Arbeiten daran sind aber noch in einer recht frühen Phase, weshalb man wohl noch längere Zeit an das soziale Netzwerk gekettet sein wird.
Der Umsatz ist damit zwar deutlich höher als im Vergleichsquartal des Vorjahres (Q2 2011: 279 Millionen Dollar), unter dem Strich bedeutet das aber dennoch einen Verlust in Höhe von 22,8 Millionen Dollar (18,8 Millionen Euro). Vor einem Jahr konnte Zynga noch ein Plus von rund 1,4 Millionen Dollar bekannt geben.
Die Börse reagierte eindeutig: Der Kurs der Zynga-Aktie brach im Nachbörsenhandel massiv ein und verlor rund 40 Prozent an Wert. Das hatte natürlich auch eine Auswirkung auf das Facebook-Papier (minus acht Prozent), da Zynga für etwa 15 Prozent des Umsatzes des sozialen Netzwerks verantwortlich ist.
Der nun bekannt gegebene Verlust war allerdings nicht der Hauptgrund für den Kurssturz der Zynga-Aktie. Viel schwerer wiegt für Unternehmen wie Anleger nämlich die Tatsache, dass der Spieleentwickler seine Jahresprognose für 2012 massiv reduzieren musste: Statt dem ursprünglich für 2012 vorausgesagten Umsatz von 1,47 Milliarden Dollar rechnet Zynga nun mit 1,15 Milliarden Dollar.
Das schwache Abschneiden des Unternehmens hat mehrere Gründe: So kam es zu Verschiebungen neuer Spiele wie "The Ville", wie die 'New York Times' berichtet, zudem haben Zynga-Manager zugeben müssen, dass Neuveröffentlichungen wie "Mafia Wars 2" nicht so gut ausgefallen seien wie erhofft.
Seit geraumer Zeit versucht Zynga seine Abhängigkeit von Facebook zu lösen und entwickelt zu diesem Zweck auf Zynga.com eine eigene Online-Plattform. Die Arbeiten daran sind aber noch in einer recht frühen Phase, weshalb man wohl noch längere Zeit an das soziale Netzwerk gekettet sein wird.
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