Google trotzt sinkenden Einnahmen für Werbeklicks
Der Suchmaschinenkonzern Google kann sich in eine schwierigen Phase offenbar gut behaupten. Obwohl das Unternehmen von Werbetreibenden deutlich weniger Geld für die Schaltung von Anzeigen erhält, konnte es im vergangenen Quartal seine Ergebnisse deutlich verbessern.
Im Jahresvergleich bezahlten die Werbekunden 16 Prozent weniger pro Klick, den Nutzer auf eine ihrer Anzeigen tätigten. Da Google den größten Teil seiner Einnahmen aus diesem Geschäft erzielt, hätte dies zu signifikanten Umsatzrückgängen führen können. Dem Konzern gelang es allerdings, die Klickzahlen deutlich zu erhöhen.
Der Umsatz stieg dadurch letztlich um satte 35 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Daraus resultierte unter dem Strich eine Steigerung des Gewinns um 11 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Dies ist deutlich mehr, als die Analysten angesichts des schwächelnden Werbemarktes erwartet hatten.
Googles Finanzchef Patrick Pichette kündigte bei der Veröffentlichung die Quartalsbilanzen außerdem Entlassungen an - betroffen wird davon insbesondere der kürzlich übernommene Handy-Hersteller Motorola Mobility sein. "Jeder sollte Veränderungen bei Motorola erwarten", erklärte der Manager.
Er begründete den Schritt mit den seit der Übernahme massiv gestiegenen Personalkosten. Der Zukauf brachte 20.000 zusätzliche Beschäftigte in den Konzern. Berücksichtigt man zusätzlich die zahlreichen Neueinstellungen bei Google selbst kletterte die Zahl der Belegschaft binnen eines Jahres um 65 Prozent auf nun 55.000.
Grundsätzlich sei man aber nicht auf einen Sparkurs aus, erklärte Pichette. Allein im letzten Quartal investierte Google 774 Millionen Dollar in den Betrieb seiner Datenzentren. Man benötigt signifikante Ausgaben, um weiter voranzukommen, hieß es. Immerhin muss der Konzern inzwischen in einer ganzen Reihe von Bereichen daran arbeiten, sich die Konkurrenz vom Leib zu halten.
(Grafiken: Statista)
Der Umsatz stieg dadurch letztlich um satte 35 Prozent auf 12,2 Milliarden Dollar. Daraus resultierte unter dem Strich eine Steigerung des Gewinns um 11 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar. Dies ist deutlich mehr, als die Analysten angesichts des schwächelnden Werbemarktes erwartet hatten.
Googles Finanzchef Patrick Pichette kündigte bei der Veröffentlichung die Quartalsbilanzen außerdem Entlassungen an - betroffen wird davon insbesondere der kürzlich übernommene Handy-Hersteller Motorola Mobility sein. "Jeder sollte Veränderungen bei Motorola erwarten", erklärte der Manager.
Er begründete den Schritt mit den seit der Übernahme massiv gestiegenen Personalkosten. Der Zukauf brachte 20.000 zusätzliche Beschäftigte in den Konzern. Berücksichtigt man zusätzlich die zahlreichen Neueinstellungen bei Google selbst kletterte die Zahl der Belegschaft binnen eines Jahres um 65 Prozent auf nun 55.000.
Grundsätzlich sei man aber nicht auf einen Sparkurs aus, erklärte Pichette. Allein im letzten Quartal investierte Google 774 Millionen Dollar in den Betrieb seiner Datenzentren. Man benötigt signifikante Ausgaben, um weiter voranzukommen, hieß es. Immerhin muss der Konzern inzwischen in einer ganzen Reihe von Bereichen daran arbeiten, sich die Konkurrenz vom Leib zu halten.
(Grafiken: Statista)
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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