Google Nexus 7 kostet in der Herstellung 184 Dollar
Das Ende Juni vorgestellte Google-Tablet Nexus 7 verkauft das Suchmaschinenunternehmen für 199 (Version mit 8 GB Speicher) bzw. 249 Dollar (16 GB). Die Analyse der Komponenten hat nun das bestätigt, was ohnehin bekannt war: Google verkauft das Tablet zum Selbstkostenpreis.
Die Hardware des Nexus 7 mit einem internen Speicher von 8 Gigabyte kostet laut einer Analyse von 'Techinsights' bzw. 'Fudzilla' zusammengerechnet 184 Dollar. Das bestätigt, was Google von Anfang an gesagt hat: Mit seinem ersten eigenen Android-Tablet macht das Unternehmen keinen Profit.
Vermutlich ist Google mit dem Gerät sogar in den roten Zahlen, denn bei der Berechnung handelt es sich ausschließlich um die zusammengerechneten Kosten der jeweiligen Einzelteile, nicht inkludiert sind Herstellung, Forschung, Entwicklung, Marketing und Verpackung. Zudem legt Google jedem Nexus-7-Gerät einen 25-Dollar-Gutschein für den Google Play Store bei, womit man letztlich deutlich über der 200-Dollar-Marke liegen wird.
Beim 16-Gigabyte-Modell sieht die Sache für Google etwas besser aus: Das Nexus 7 mit dem doppelten Speicher kostet 249 Dollar, hat aber außer den zusätzlichen acht Gigabyte keine abweichenden Komponenten verbaut. Offizielle Angaben gibt es dazu nicht, laut Schätzungen von Techinsights dürften es aber gerade einmal acht Dollar sein, die ein NAND-Speicher in dieser Größe mehr kostet.
Google hat allerdings von Anfang an erklärt, dass man beim Nexus 7 (mit dem Gerät selbst) an der Grenze der Profitabilität arbeitet. Geld verdienen will man vor allem mit den Inhalten, die über Google Play heruntergeladen werden.
Das ist das gleiche Konzept, auf das auch Konkurrent Amazon setzt: Der Online-Händler verkauft sein im vergangenen Herbst in den USA gestartetes Kindle-Fire-Tablet (hat auch 8 GB und eine Display-Diagonale von 7 Zoll) ebenfalls um rund 200 Dollar. Wie beim Nexus 7 handelt es sich hier praktisch um den Selbstkostenpreis, der durch Online-Einkäufe von Inhalten (Bücher, Musik, Videos etc.) gestützt wird.
Siehe auch: Nexus 7 - Ein Blick unter die Haube des Tablet-PCs
Vermutlich ist Google mit dem Gerät sogar in den roten Zahlen, denn bei der Berechnung handelt es sich ausschließlich um die zusammengerechneten Kosten der jeweiligen Einzelteile, nicht inkludiert sind Herstellung, Forschung, Entwicklung, Marketing und Verpackung. Zudem legt Google jedem Nexus-7-Gerät einen 25-Dollar-Gutschein für den Google Play Store bei, womit man letztlich deutlich über der 200-Dollar-Marke liegen wird.
Beim 16-Gigabyte-Modell sieht die Sache für Google etwas besser aus: Das Nexus 7 mit dem doppelten Speicher kostet 249 Dollar, hat aber außer den zusätzlichen acht Gigabyte keine abweichenden Komponenten verbaut. Offizielle Angaben gibt es dazu nicht, laut Schätzungen von Techinsights dürften es aber gerade einmal acht Dollar sein, die ein NAND-Speicher in dieser Größe mehr kostet.
Google hat allerdings von Anfang an erklärt, dass man beim Nexus 7 (mit dem Gerät selbst) an der Grenze der Profitabilität arbeitet. Geld verdienen will man vor allem mit den Inhalten, die über Google Play heruntergeladen werden.
Das ist das gleiche Konzept, auf das auch Konkurrent Amazon setzt: Der Online-Händler verkauft sein im vergangenen Herbst in den USA gestartetes Kindle-Fire-Tablet (hat auch 8 GB und eine Display-Diagonale von 7 Zoll) ebenfalls um rund 200 Dollar. Wie beim Nexus 7 handelt es sich hier praktisch um den Selbstkostenpreis, der durch Online-Einkäufe von Inhalten (Bücher, Musik, Videos etc.) gestützt wird.
Siehe auch: Nexus 7 - Ein Blick unter die Haube des Tablet-PCs
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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