Diablo 4 ohne Diablo: Jetzt verrät Blizzard den wahren Grund

Obwohl Diablo 4 den Namen des berühmten Schreckensfürsten trägt, fehlt von ihm jede Spur. Die Entwickler haben nun verraten, warum der Dämon ausgespart wurde und weshalb er stattdessen in einem völlig neuen Spiel zurückkehrt.
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WinFuture/KI-generiert

    Fehlender Dämon in Diablo 4

    Im Zuge der BlizzCon 2026 hat Blizzard das Action-RPG Diablo 5 für das Jahr 2029 angekündigt. Gleichzeitig erklärten die Entwickler, warum der na­mens­ge­ben­de Schreckensfürst im aktuellen Titel Diablo 4 nahezu vollständig abwesend ist. Die Entscheidung gegen einen Auftritt des Dämons fiel demnach sehr bewusst und hat weitreichende Folgen für die Zukunft der gesamten Spielreihe.

    Ursprünglich war die Handlung des vierten Teils komplett auf die Antagonistin Lilith zugeschnitten. Ein späteres Hinzufügen des eigentlichen Hauptbösewichts über eine einfache Erweiterung kam für das Team nicht infrage. Der Charakter sei schlichtweg zu anspruchsvoll, um ihn in ein kleines Inhaltspaket zu pressen. Der Herr des Schreckens müsse stets im Zentrum der Geschichte stehen.

    Wie Art Director John Mueller im Interview mit Kotaku berichtet, genoss das Team bei der Entwicklung große kreative Freiheiten. Das Management forderte lediglich das bestmögliche Spiel, unabhängig davon, ob es sich um eine Erweiterung oder eine Fortsetzung handelt. Der Entschluss, dem Höllenfürsten eine angemessene Bühne zu bieten, führte somit direkt zur Entwicklung eines vollwertigen Nachfolgers.

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    Neues Fundament für das Sequel

    Für Diablo 5 versprechen die Macher tiefgreifende strukturelle Änderungen. Das Erzählformat soll sich laut Mueller an bekannten Fernsehserien orientieren, bei denen Spieler eine starke emotionale Bindung zu den Figuren aufbauen. Executive Producer Matt Zitterman ergänzte, dass das Studio intern das Ziel verfolge, eine herausragende Kampagne zu erschaffen. Das neue Grundgerüst soll genau das ermöglichen.

    Inhaltlich geht das kommende Spiel neue Wege, da der Schreckensfürst in der Handlung bereits gesiegt hat. Spieler reisen fortan mit einer Karawane von Überlebenden durch eine zerstörte Welt. Ein Vorteil des Ansatzes ist die frische erzählerische Perspektive, die das Action-RPG bietet. Das Setting unterscheidet sich dadurch stark von den bisherigen Titeln der Reihe.

    Diablo 4 überbrückt die Wartezeit

    Bis zum Erscheinen des fünften Teils auf dem PC und Konsolen bleibt der Vorgänger das aktuelle Zugpferd. Um die Wartezeit zu überbrücken, startete kürzlich die 15. Season (Saison des Höllenerbes, Hell's Legacy) in Diablo 4. Dort können Spieler zumindest gegen eine Echo-Version des bekannten Dämons antreten und altbekannte Schauplätze der Reihe besuchen.

    Das aktuelle Spiel erhält zudem weiterhin regelmäßige Updates - wenn auch wohl keine weiteren kostenpflichtigen Erweiterungen.

    Was haltet ihr von der Entscheidung, Diablo für ein eigenes Spiel auf­zu­spa­ren? Teilt eure Meinung zu den Plänen gerne in den Kommentaren.

    Zusammenfassung
    • Blizzard kündigte Diablo 5 offiziell für eine Veröffentlichung 2029 an
    • Der Schreckensfürst fehlte in Teil vier zugunsten von Schurkin Lilith
    • Ein einfacher DLC bot laut Team nicht genug Raum für den Höllenfürsten
    • Diablo 5 setzt auf eine emotionale Erzählweise ähnlich bekannter Serien
    • In einer zerstörten Spielwelt zieht man mit einer Karawane Überlebender
    • Diablo 4 überbrückt die Wartezeit der Fans mit einer neuen 15. Season

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