Na, da schau her: Neuer Resident-Evil-Film erhält euphorische Kritiken
Der neue Resident-Evil-Film startet diese Woche und überrascht mit Traumwertungen. Obwohl der Horrorstreifen völlig auf bekannte Spielelemente verzichtet, feiert die Fachpresse die Atmosphäre. Sogar ein Rekord-Kassenstart winkt.
Ein weiterer Kritikpunkt ist das völlige Fehlen bekannter Elemente aus der Serie. In den Rezensionen wird bemängelt, dass das berüchtigte T-Virus im gesamten Verlauf keine Erwähnung findet. Für Puristen der Vorlage könnte das ein Hindernis darstellen. Dennoch sind sich die Kritiker einig, dass der Streifen spürbar frischen Wind in das oft negativ bewertete Genre der Videospielverfilmungen mit sich bringe - und einer der besten Spiele-Filme überhaupt sei.
Werdet ihr euch den neuen Film im Kino ansehen oder stört euch das Fehlen bekannter Figuren? Teilt eure Meinung und Erwartungen gerne mit uns in den Kommentaren!
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Unerwarteter Kritiker-Erfolg
Heute startet der neue Film Resident Evil offiziell in deutschen Kinos und erzielt bereits im Vorfeld außergewöhnlich hohe Bewertungen. Unter der Regie von Zach Cregger, der für Horrorfilme wie Barbarian und Weapons bekannt ist, entfernt sich das Werk von direkten Spieladaptionen. Stattdessen rückt ein Kurier namens Bryan in den Mittelpunkt. Gespielt von Austin Abrams, muss er eine Fracht durch eine von Zombies verseuchte Welt transportieren.Der talentierte Filmemacher hat die Reihe komplett neu belebt und die sechs Originalfilme sowie den missglückten Neustartversuch Resident Evil: Welcome to Raccoon City weit hinter sich gelassen.Das ist eine kreative Entscheidung, die im Vorfeld Unmut bei einigen Anhängern der Videospielreihe hervorrief. Dennoch scheinen die professionellen Kritiker äußerst angetan zu sein. Prognosen gehen von einem Einspielergebnis von rund 40 Millionen US-Dollar (etwa 35 Millionen Euro) am Startwochenende aus. Das würde den erfolgreichsten Kinostart der gesamten Filmreihe darstellen.
Stimmen der Fachpresse
Wie die Bewertungsplattform Rotten Tomatoes zusammenfasst, erreicht der Film eine Zustimmungsrate von rund 97 Prozent, und zwar unter aktuell 91 erfassten Reviews. Das Portal listet zahlreiche Besprechungen auf, die ein detailliertes Bild zeichnen. Jake Kleinman vom Magazin Polygon lobt etwa, dass der Film das beklemmende Gefühl der Flucht aus der Vorlage perfekt in ein kinotaugliches Erlebnis übersetzt.Es ist ein gewaltiger und sich rasant wandelnder Stinkefinger gegenüber der von der Comic-Con geprägten Vorstellung, dass Videospielverfilmungen "den Fans" einfach das geben sollten, was diese ihrer Meinung nach wollen.David Ehrlich von IndieWire ergänzt diese positive Sichtweise. Er schreibt, dass das Werk für all seine kreativen Freiheiten viszeral vermittle, wie es sich anfühlt, das Videospiel selbst zu erleben. Auch die handgemachten Spezialeffekte finden breiten Anklang in der Kritikerlandschaft. Tom Jorgensen von IGN Movies hebt hervor, dass die Kreaturen liebevoll gestaltet sind. Sie fügen sich organisch in die völlig zerstörte und düstere Welt ein.
Das ist das Resident Evil, von dem du nie wusstest, dass du es dir wünschst - weil Cregger bisher noch keine Gelegenheit dazu hatte.
Schwächen im Finale
Trotz des Lobes gibt es auch kritische Töne. So merkt Josh Parham von Next Best Picture an, dass der eingestreute Humor stellenweise die Wirkung des Horrors untergräbt. Amelia Emberwing von Pickety Witch kritisiert zudem das Ende des 90 Minuten langen Films. Der finale Kampf sei unsinnig und der abrupte Wechsel von lustig zu albern reiße den Zuschauer vollkommen aus der sonst spannenden Handlung.Ein weiterer Kritikpunkt ist das völlige Fehlen bekannter Elemente aus der Serie. In den Rezensionen wird bemängelt, dass das berüchtigte T-Virus im gesamten Verlauf keine Erwähnung findet. Für Puristen der Vorlage könnte das ein Hindernis darstellen. Dennoch sind sich die Kritiker einig, dass der Streifen spürbar frischen Wind in das oft negativ bewertete Genre der Videospielverfilmungen mit sich bringe - und einer der besten Spiele-Filme überhaupt sei.
Werdet ihr euch den neuen Film im Kino ansehen oder stört euch das Fehlen bekannter Figuren? Teilt eure Meinung und Erwartungen gerne mit uns in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Der neue Kinofilm Resident Evil startet mit exzellenten Kritiken
- Regisseur Zach Cregger wählt eine ganz eigene Storyline ohne Vorlage
- Ein Kurier namens Bryan muss eine Fracht durch Zombiehorden bewegen
- Auf Rotten Tomatoes erreicht die Verfilmung starke 97 Prozent Beifall
- Lob gibt es vor allem für die dichte Atmosphäre und die tollen Effekte
- Kritikpunkte betreffen den teils unpassenden Humor sowie das Finale
- Klassische Markenzeichen der Spielreihe wie das T-Virus fehlen völlig
Siehe auch:
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