Deutsche vertrauen Online-Informationen nicht
Deutsche Nutzer stehen Informationen aus dem Netz deutlich skeptischer gegenüber als die Anwender in vielen anderen Ländern. Gleichzeitig sind sie aber auch sehr ungeduldig, wenn es darum geht, sie zu bekommen. Das zeigt eine Studie von Webreep über das Verbraucherverhalten im Internet.
Diese zeigte, dass Deutsche die Qualität der online verfügbaren Information als sehr gering einschätzen: 51 Prozent geringer als Franzosen, 13 Prozent geringer als Spanier und US-Amerikaner, 45 Prozent geringer als Australier, 33 Prozent geringer als Chinesen und 44 Prozent geringer als Russen.
"Menschen, die hohen Wert auf sachliche und genaue Information legen, sind sehr akkurat und präzise in ihrem Verhalten. Die Daten legen nahe, dass Deutsche bei der Internetnutzung sehr zielgerichtet und gegenüber der verfügbaren Information äußerst kritisch sind", erklärte Brent Coker, ein Konsumpsychologe und Mitautor des Berichts.
Die Umfrage ergab außerdem, dass Deutsche eine niedrige Geduldsschwelle haben, wenn Downloads zu langsam vonstatten gehen: 74 Prozent weniger als Amerikaner, 70 Prozent weniger als Franzosen und 43 Prozent weniger als Spanier. "Deutschland besitzt eines der fortschrittlicheren Breitbandnetze, trotzdem zeigen Deutsche eine geringe Toleranz für niedrige Downloadgeschwindigkeiten. Auch dies scheint mit dem präzisen, zielgerichteten Verhalten zusammenzuhängen", so Coker.
Die Studie zeigte auch, dass die Einfachheit der Bedienung der wichtigste Faktor für den Erfolg einer Webseite ist. Besonders einfache Angebote, die im Hintergrund trotzdem recht komplex sind, benötigen so oft nicht einmal Werbung, um bekannt zu werden. Häufig genügt Mund-zu-Mund-Propaganda.
"Dies könnte erklären, warum überaus erfolgreiche Websites wie Pinterest und Instagram in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt sind", fuhr Coker fort. "Facebook und LinkedIn sollten Benutzerfreundlichkeit in den Mittelpunkt stellen, wenn sie überleben wollen."
"Menschen, die hohen Wert auf sachliche und genaue Information legen, sind sehr akkurat und präzise in ihrem Verhalten. Die Daten legen nahe, dass Deutsche bei der Internetnutzung sehr zielgerichtet und gegenüber der verfügbaren Information äußerst kritisch sind", erklärte Brent Coker, ein Konsumpsychologe und Mitautor des Berichts.
Die Umfrage ergab außerdem, dass Deutsche eine niedrige Geduldsschwelle haben, wenn Downloads zu langsam vonstatten gehen: 74 Prozent weniger als Amerikaner, 70 Prozent weniger als Franzosen und 43 Prozent weniger als Spanier. "Deutschland besitzt eines der fortschrittlicheren Breitbandnetze, trotzdem zeigen Deutsche eine geringe Toleranz für niedrige Downloadgeschwindigkeiten. Auch dies scheint mit dem präzisen, zielgerichteten Verhalten zusammenzuhängen", so Coker.
Die Studie zeigte auch, dass die Einfachheit der Bedienung der wichtigste Faktor für den Erfolg einer Webseite ist. Besonders einfache Angebote, die im Hintergrund trotzdem recht komplex sind, benötigen so oft nicht einmal Werbung, um bekannt zu werden. Häufig genügt Mund-zu-Mund-Propaganda.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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