Wie Samsung das Galaxy S3 geheimhalten konnte
Der koreanische Elektronikkonzern Samsung hat einen Blick hinter die Kulissen der Einführung des Samsung Galaxy S3 gegeben. Das Unternehmen verriet jetzt, wie es gelingen konnte, das heiß erwartete Smartphone solange geheim zu halten, bis die Markteinführung am 3. Mai erfolgreich über die Bühne gebracht werden konnte.
In einem Eintrag im offiziellen Firmenblog kommen verschiedene Entwickler, Ingenieure und Manager zu Wort, die am Galaxy S3 mitarbeiteten. Von oberster Stelle war absolute Geheimhaltung angeordnet worden, weshalb Samsung zu teilweise kuriosen Maßnahmen griff, damit keine Informationen zur Ausstattung, dem Design und den verwendeten Patenten und Technologien an die Öffentlichkeit gelangen konnten.
So verriet ein Ingenieur aus dem Bereich der Software-Entwicklung, dass er zwar häufig zu dem neuen Smartphone von seinen Verwandten und Bekannten befragt wurde, aber keine Informationen herausgab und sie auf die offizielle Vorstellung vertröstete. Ein Kollege aus der Hardware-Entwicklung sah sich sogar gezwungen, die Nachfragen seines 11-jährigens Sohns abzuwimmeln.
Während bei anderen Samsung-Smartphones mehrere Teams von Entwicklern recht offen zusammenarbeiten, war dies beim Galaxy S3 anders. Es wurde ein separates Entwicklungslabor eingerichtet, das mit Sicherheitskarten, Fingerabdrucklesern und anderen Sicherheitssystemen ausgerüstet wurden, um nur autorisierten Personen Zugang zu gewähren. Die Prototypen des S3 wurden in Sicherheits-Boxen transportiert - selbst durch die Korridore der Entwicklungsabteilungen.
Auch bei der Auslieferung der Prototypen an Partner und Zulieferer im Ausland ging Samsung kein Risiko ein. Normalerweise werden diese Vorgänge von Logistikpartnern durchgeführt, doch beim S3 wurden die Geräte von Samsung-Mitarbeitern persönlich auf Reisen durch zahlreiche Länder verteilt. Die Testvorgänge wurden zudem Tag und Nacht überwacht, um eine Gewährleistung der Geheimhaltung zu garantieren.
Jedwede Fotoaufnahmen waren zudem streng verboten, was bei Samsung intern zu Problemen im Umgang mit dem Projekt führte. So musste das S3 und seine Komponenten gegenüber anderen Abteilungen wie etwa der Buchhaltung mit umfangreichen Formulierungen beschrieben werden, wenn es um die Preisgestaltung und den Einkauf von Materialien ging.
Auch in Sachen Hardware-Design ging Samsung teilweise extreme Wege. Es gab drei verschiedene Prototypen, um Design-Leaks zu verhindern. Die Geräte waren allesamt grundlegend verschieden, wobei die Modelle ständig untereinander ausgetauscht wurden. Die Entwickler trieben alle drei Geräte bis zur Marktreife, sie mussten also alle Prozesse für jeden Prototypen wiederholen.
Zum Beispiel wurden einzelne Komponenten wie etwa die Antennen gleich mehrfach entwickelt und getestet. Die Geheimhaltungsmaßnahmen betrafen alle Prototypen gleichermaßen und es gab massiven Zeitdruck. Einige der Ingenieure flogen deshalb teilweise mit Hubschraubern zwischen den verschiedenen beteiligten Standorten hin und her, um Zeit zu sparen.
Bei Tests in der Öffentlichkeit wurden die drei Prototypen des Galaxy S3 zusätzlich in Tarn-Gehäuse gesteckt, fast wie die Autohersteller mit ihren getarnten "Erlkönigen" tun. Nur so ließ sich gewährleisten, dass niemand wissen konnte, um was für ein Produkt es sich handelte, wenn die Geräte das Firmengelände verließen. Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen sind eine Erklärung dafür, dass im Vorfeld der Markteinführung immer wieder unterschiedliche Angaben zum Design und der Hardware-Ausstattung des Samsung Galaxy S3 an die Öffentlichkeit gelangten.
So verriet ein Ingenieur aus dem Bereich der Software-Entwicklung, dass er zwar häufig zu dem neuen Smartphone von seinen Verwandten und Bekannten befragt wurde, aber keine Informationen herausgab und sie auf die offizielle Vorstellung vertröstete. Ein Kollege aus der Hardware-Entwicklung sah sich sogar gezwungen, die Nachfragen seines 11-jährigens Sohns abzuwimmeln.
Während bei anderen Samsung-Smartphones mehrere Teams von Entwicklern recht offen zusammenarbeiten, war dies beim Galaxy S3 anders. Es wurde ein separates Entwicklungslabor eingerichtet, das mit Sicherheitskarten, Fingerabdrucklesern und anderen Sicherheitssystemen ausgerüstet wurden, um nur autorisierten Personen Zugang zu gewähren. Die Prototypen des S3 wurden in Sicherheits-Boxen transportiert - selbst durch die Korridore der Entwicklungsabteilungen.
Auch bei der Auslieferung der Prototypen an Partner und Zulieferer im Ausland ging Samsung kein Risiko ein. Normalerweise werden diese Vorgänge von Logistikpartnern durchgeführt, doch beim S3 wurden die Geräte von Samsung-Mitarbeitern persönlich auf Reisen durch zahlreiche Länder verteilt. Die Testvorgänge wurden zudem Tag und Nacht überwacht, um eine Gewährleistung der Geheimhaltung zu garantieren.
Jedwede Fotoaufnahmen waren zudem streng verboten, was bei Samsung intern zu Problemen im Umgang mit dem Projekt führte. So musste das S3 und seine Komponenten gegenüber anderen Abteilungen wie etwa der Buchhaltung mit umfangreichen Formulierungen beschrieben werden, wenn es um die Preisgestaltung und den Einkauf von Materialien ging.
Auch in Sachen Hardware-Design ging Samsung teilweise extreme Wege. Es gab drei verschiedene Prototypen, um Design-Leaks zu verhindern. Die Geräte waren allesamt grundlegend verschieden, wobei die Modelle ständig untereinander ausgetauscht wurden. Die Entwickler trieben alle drei Geräte bis zur Marktreife, sie mussten also alle Prozesse für jeden Prototypen wiederholen.
Zum Beispiel wurden einzelne Komponenten wie etwa die Antennen gleich mehrfach entwickelt und getestet. Die Geheimhaltungsmaßnahmen betrafen alle Prototypen gleichermaßen und es gab massiven Zeitdruck. Einige der Ingenieure flogen deshalb teilweise mit Hubschraubern zwischen den verschiedenen beteiligten Standorten hin und her, um Zeit zu sparen.
Bei Tests in der Öffentlichkeit wurden die drei Prototypen des Galaxy S3 zusätzlich in Tarn-Gehäuse gesteckt, fast wie die Autohersteller mit ihren getarnten "Erlkönigen" tun. Nur so ließ sich gewährleisten, dass niemand wissen konnte, um was für ein Produkt es sich handelte, wenn die Geräte das Firmengelände verließen. Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen sind eine Erklärung dafür, dass im Vorfeld der Markteinführung immer wieder unterschiedliche Angaben zum Design und der Hardware-Ausstattung des Samsung Galaxy S3 an die Öffentlichkeit gelangten.
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