Microsoft will das 'Firmen-Facebook' Yammer kaufen
Das soziale Netzwerk Yammer, eine Art Facebook für Unternehmen, steht vor der Übernahme durch Microsoft. Der Deal soll bereits morgen bekannt gegeben werden, als Übernahmepreis wird eine Summe von mehr als einer Milliarde Dollar vermeldet.
Wie die Wirtschaftsseite 'Business Insider' vermeldet, kamen die Yammer-Übernahmepläne von Microsoft durch puren Zufall ans Tageslicht: Sarah Taylor, eine Mitarbeiterin der Personalagentur "Ignition Talent Group", konnte in einem Café in San Francisco ein Gespräch von Yammer-Mitarbeitern belauschen, in dem diese über die bevorstehende Übernahme plauderten. Taylor twitterte diese Neuigkeit prompt an die Öffentlichkeit und dürfte mit der Information wohl auch richtig liegen.
Mittlerweile hat 'Bloomberg' die Story aufgegriffen und bestätigt die Microsoft-Pläne. Unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen heißt es, dass das Redmonder Unternehmen bereit ist, mehr als eine Milliarde US-Dollar für Yammer zu zahlen. Offiziell wollte aber weder Microsoft, noch Yammer zu den Übernahmeberichten Stellung nehmen.
Yammer kooperiert bereits seit 2010 mit Microsoft und ist zum Teil im SharePoint-Paket integriert, die Kooperation wurde im vergangenen April verlängert und dürfte nun auf die nächste Stufe gehoben werden.
Gegründet wurde Yammer im September 2008, es ist ein soziales Netzwerk für Unternehmen: Die Web-basierte Software, die in mancher Hinsicht an Facebook erinnert, ermöglicht es Firmen und deren Mitarbeitern, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und (im geschlossenen Rahmen) Informationen auszutauschen. Derzeit nutzen rund 200.000 Unternehmen die Dienste des Netzwerks, darunter namhafte Firmen wie Ford oder eBay.
Yammer ist ein so genannter Freemium-Service: Der Zugang ist grundsätzlich kostenlos, zum Preis von fünf Euro pro Monat (und pro Nutzer) erhält man zusätzliche Funktionen wie erweiterte Administrations-Elemente, Sicherheits-Werkzeuge, SharePoint-Integration, Datenexport sowie Analyse-Tools.
Mittlerweile hat 'Bloomberg' die Story aufgegriffen und bestätigt die Microsoft-Pläne. Unter Berufung auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen heißt es, dass das Redmonder Unternehmen bereit ist, mehr als eine Milliarde US-Dollar für Yammer zu zahlen. Offiziell wollte aber weder Microsoft, noch Yammer zu den Übernahmeberichten Stellung nehmen.
Yammer kooperiert bereits seit 2010 mit Microsoft und ist zum Teil im SharePoint-Paket integriert, die Kooperation wurde im vergangenen April verlängert und dürfte nun auf die nächste Stufe gehoben werden.
Gegründet wurde Yammer im September 2008, es ist ein soziales Netzwerk für Unternehmen: Die Web-basierte Software, die in mancher Hinsicht an Facebook erinnert, ermöglicht es Firmen und deren Mitarbeitern, gemeinsam an Projekten zu arbeiten und (im geschlossenen Rahmen) Informationen auszutauschen. Derzeit nutzen rund 200.000 Unternehmen die Dienste des Netzwerks, darunter namhafte Firmen wie Ford oder eBay.
Yammer ist ein so genannter Freemium-Service: Der Zugang ist grundsätzlich kostenlos, zum Preis von fünf Euro pro Monat (und pro Nutzer) erhält man zusätzliche Funktionen wie erweiterte Administrations-Elemente, Sicherheits-Werkzeuge, SharePoint-Integration, Datenexport sowie Analyse-Tools.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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