Datenmissbrauch: Facebook zahlt 10 Mio. US-Dollar

Die Betreiber des Social Networks Facebook haben sich im Zusammenhang mit einer im letzten Jahr auf den Weg gebrachten Sammelklage nun mit den Nutzern geeinigt und werden zehn Millionen US-Dollar zahlen.
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Hintergrund dieser Angelegenheit ist eine im März 2011 im kalifornischen San Jose auf den Weg gebrachte Klage. Diesbezüglich ging es um den Vorwurf, dass Facebook die Daten vieler Mitglieder, ohne eine Zustimmung eingeholt zu haben, für Werbezwecke verwendete.

Bei den so genannten Sponsored Stories griffen die Facebook-Betreiber unter anderem auf Fotos und "Gefällt-mir"-Hinweise der Mitglieder zu Werbezwecken zurück. Von 2006 bis 2008 hatte Facebook die Verwendung solcher Anzeigen in dem Aktivitäts-Feed bereits ausprobiert. Bei den "Sponsored Stories" werden Inhalte oder Unternehmen beworben, für die die Nutzer bereits ein "Like" abgegeben haben.

Siehe auch: Grenzüberschreitung: Werbung in Facebook-Timeline

In den Vereinigten Staaten hat man sich dann für eine Sammelklage entschieden. Die besagten zehn Millionen US-Dollar gehen den bisher bekannten Informationen zufolge an Organisationen, welche sich für die Ziele der Kläger einsetzen. Beide Seiten haben sich, wie den Gerichtsdokumenten zu entnehmen ist, darauf geeinigt, berichtet 'All Things D'.
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