Twitter war in Pakistan wegen Blasphemie blockiert
Der Kurznachrichtendienst Twitter war am Sonntag in Pakistan mehrere Stunden lang nicht erreichbar. Das zuständige Ministerium für Informationstechnologie hatte die Seite wegen angeblicher Blasphemie sperren lassen, konkret ging es dabei um einen "Wettbewerb" mit Karikaturen des Propheten Mohammed.
Wie unter anderem 'TechCrunch' berichtet, ließen die pakistanischen Behörden den Zugang zu Twitter wegen "blasphemischen Materials", das dort zu finden sei, sperren. Konkret ging es dabei um einen "Aufruf zu einem Zeichen-Wettbewerb", das im Rahmen des sozialen Netzwerks Facebook sowie Twitter veranstaltet werden sollte.
Ausgesprochen wurde die Sperre vom zuständigen Informations- und Technologie-Ministerium. Zuvor sei Facebook dem Wunsch nachgekommen, eine Seite mit zum umstrittenen Karikatur-Wettbewerb zu löschen, Twitter dagegen habe die Anfragen der pakistanischen Stellen ignoriert.
Der so genannte "Everybody Draw Mohammed Day" (EDMD) fand erstmals am 20. Mai 2010 statt und hatte als Hintergrund die Zensur einer Episode der US-Serie South Park. Die Protestaktion wurde als Reaktion auf Morddrohungen radikaler Islamisten initiiert, nähere Informationen dazu sind im entsprechenden 'Wikipedia-Eintrag' zu finden.
Nach knapp einem halben Tag wurde die pakistanische Twitter-Blockade wieder aufgehoben, nach Angaben der pakistanischen Zeitung 'The Express Tribune' wurde dies von Premierminister Yousaf Raza Gilani persönlich angeordnet.
Möglicherweise wählten die pakistanischen Behörden bei ihren Lösch-Anfragen bloß das falsche Medium: Wie die 'Express Tribune' schreibt, verwendeten die zuständigen Ministeriums-Mitarbeiter ein bereits etwas älteres Kommunikationsmittel: Die schickten mehrere Faxe an die Twitter-Verantwortlichen. Erst als nach dem Verfassen einer E-Mail reagierte bei Twitter jemand, wenngleich negativ, da man antwortete, dass man es nicht verhindern könne, dass "Individuen derartige Dinge auf der Seite machen."
Ausgesprochen wurde die Sperre vom zuständigen Informations- und Technologie-Ministerium. Zuvor sei Facebook dem Wunsch nachgekommen, eine Seite mit zum umstrittenen Karikatur-Wettbewerb zu löschen, Twitter dagegen habe die Anfragen der pakistanischen Stellen ignoriert.
Der so genannte "Everybody Draw Mohammed Day" (EDMD) fand erstmals am 20. Mai 2010 statt und hatte als Hintergrund die Zensur einer Episode der US-Serie South Park. Die Protestaktion wurde als Reaktion auf Morddrohungen radikaler Islamisten initiiert, nähere Informationen dazu sind im entsprechenden 'Wikipedia-Eintrag' zu finden.
Nach knapp einem halben Tag wurde die pakistanische Twitter-Blockade wieder aufgehoben, nach Angaben der pakistanischen Zeitung 'The Express Tribune' wurde dies von Premierminister Yousaf Raza Gilani persönlich angeordnet.
Möglicherweise wählten die pakistanischen Behörden bei ihren Lösch-Anfragen bloß das falsche Medium: Wie die 'Express Tribune' schreibt, verwendeten die zuständigen Ministeriums-Mitarbeiter ein bereits etwas älteres Kommunikationsmittel: Die schickten mehrere Faxe an die Twitter-Verantwortlichen. Erst als nach dem Verfassen einer E-Mail reagierte bei Twitter jemand, wenngleich negativ, da man antwortete, dass man es nicht verhindern könne, dass "Individuen derartige Dinge auf der Seite machen."
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