Facebook-Börsengang war für NASDAQ 'peinlich'
Alles andere als glatt verlief der Facebook-Börsengang für die US-Technologiebörse NASDAQ am vergangenen Freitag. Es ging nicht nur mit einer ungeplanten Verspätung los, auch im Verlauf des ersten Verkaufstages gab es immer wieder massive Software-Probleme.
Am Freitag stand er noch neben Facebook-Chef Mark Zuckerberg und strahlte um die Wette als die Börsenglocke zum ersten Mal für das soziale Netzwerk läutete. Gestern musste Robert Greifeld, Chef der NASDAQ, kleinlaut zugeben, dass der Facebook-Börsengang aufgrund etlicher Pannen eher "peinlich" für die Technologiebörse war.
Siehe auch: Facebook startet mit einem Kursplus an der Börse
Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, sagte Greifeld gegenüber Journalisten, dass der Freitag "nicht gerade unsere beste Stunde" gewesen sei. Technische Probleme hatten einen reibungslosen Handel mit den Facebook-Papieren verhindert, nun ermittelt sogar die US-Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC) wegen dieser Unregelmäßigkeiten.
Vor allem hielt die NASDAQ-Software dem Ansturm der Anleger und Interessenten nicht stand und stürzte ab, sodass Händler bis zu zwei Stunden keine Rückmeldungen bekamen, ob ihre Bestellungen eingehalten werden konnten oder nicht. Nach Angaben von Greifeld habe es ein Problem mit der Stornierung von Ordern gegeben, bei im Vorfeld mit der Softaware durchgeführten Tests habe man diesen nicht finden können, so der NASDAQ-CEO.
Das war allerdings nicht das einzige Problem beim wohl meistgehypten Börsengang des Jahres: Wie 'Spiegel Online' berichtet, sei die Facebook-Aktie "derart überbewertet" gewesen, dass nur eine "dramatische Rettungsaktion" von Morgan Stanley einen Kurssturz des Papiers verhindern konnte. Nur weil die Großbank in großen Mengen Facebook-Aktien kaufte, konnte sie ein Absinken unter den Ausgangswert von 38 Dollar verhindern.
Spannend wird es für die Anleger wohl diese Woche, wenn quasi der reguläre Handel beginnt. Viele Börsenexperten sagen dem Papier schwierige Zeiten voraus und prophezeien ein (deutliches) Absacken unter die 38-Dollar-Marke.
WinFuture bei Facebook: Facebook.com/WinFuture
Siehe auch: Facebook startet mit einem Kursplus an der Börse
Wie das 'Wall Street Journal' berichtet, sagte Greifeld gegenüber Journalisten, dass der Freitag "nicht gerade unsere beste Stunde" gewesen sei. Technische Probleme hatten einen reibungslosen Handel mit den Facebook-Papieren verhindert, nun ermittelt sogar die US-Börsenaufsicht United States Securities and Exchange Commission (SEC) wegen dieser Unregelmäßigkeiten.
Vor allem hielt die NASDAQ-Software dem Ansturm der Anleger und Interessenten nicht stand und stürzte ab, sodass Händler bis zu zwei Stunden keine Rückmeldungen bekamen, ob ihre Bestellungen eingehalten werden konnten oder nicht. Nach Angaben von Greifeld habe es ein Problem mit der Stornierung von Ordern gegeben, bei im Vorfeld mit der Softaware durchgeführten Tests habe man diesen nicht finden können, so der NASDAQ-CEO.
Das war allerdings nicht das einzige Problem beim wohl meistgehypten Börsengang des Jahres: Wie 'Spiegel Online' berichtet, sei die Facebook-Aktie "derart überbewertet" gewesen, dass nur eine "dramatische Rettungsaktion" von Morgan Stanley einen Kurssturz des Papiers verhindern konnte. Nur weil die Großbank in großen Mengen Facebook-Aktien kaufte, konnte sie ein Absinken unter den Ausgangswert von 38 Dollar verhindern.
Spannend wird es für die Anleger wohl diese Woche, wenn quasi der reguläre Handel beginnt. Viele Börsenexperten sagen dem Papier schwierige Zeiten voraus und prophezeien ein (deutliches) Absacken unter die 38-Dollar-Marke.
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