Facebook verbietet Städtenamen ohne Zusatz
Dieser Tage erhalten die Betreiber von offiziellen Stadt-Portalen auf Facebook vom Betreiber des sozialen Netzwerks eine E-Mail, die Berlin, Hamburg, Köln und Co. zwingt, den Namen ihrer Stadt zu ändern.
Klingt komisch, ist aber so: Berlin darf nicht mehr Berlin heißen, Hamburg nicht mehr Hamburg usw. Wie das Blog 'Tourismuszukunft' des "Instituts für eTourismus" berichtet, erhalten die Verantwortlichen der jeweiligen Facebook-Vertretungen derzeit E-Mails, in denen sie aufgefordert werden, den Namen ihrer Seite zu ändern.
Nach Ansicht von Facebook könne "niemand eine Stadt oder ein Land für sich beanspruchen", den Betreibern wird eine dreiwöchige Frist eingeräumt, während der sie die Namensänderung durchführen können. Beispiele, wie eine derartige Umbenennung aussehen kann, liefert Facebook in der Nachricht gleich mit und schreibt, dass sich etwa München in "München.de, VisitMunich, München Touristik oder StadtportalMünchen, BesucheMünchen" umtaufen könnte.
Das Beispiel München ist vermutlich von Facebook mit Absicht gewählt worden: Die Landeshauptstadt Bayerns war die erste Ortschaft, die dieser Regelung zum "Opfer" gefallen ist. Im Februar verschwand das offizielle Facebook-Portal Münchens quasi über Nacht, zunächst wusste niemand, was passiert war. Vermutet wurde anfangs ein technisches Gebrechen, dann stellte sich aber heraus, dass dies auf Anweisung von Facebook geschehen ist, die Münchner Seite musste sich zum "Stadtportal München" umbenennen.
Als Hintergrund für das Vorgehen des sozialen Netzwerks wird vermutet, dass Facebook künftig selbst Stadtportale (für und mit Hotels, Restaurants, etc.) plant, was das Unternehmen aber bestreitet.
Die Betreiber und Tourismus-Verantwortlichen der Städteseiten sind natürlich alles andere als begeistert über diesen Facebook-Schritt: Matthias Rothermund, Chef des Dortmund-Tourismus, schreibt in einem Kommentar auf 'Tourismuszukunft': "Wir schaffen mit unserer Arbeit guten Content und viel Traffic. Facebook nimmt sich nun den Ortsnamen, akkumuliert die wertigsten Inhalte zu der jeweiligen Destination unter diesem Namen und schafft sich somit die Facebook-Destinationsplattform überhaupt. Das Geldverdienen fällt dann natürlich wesentlich leichter."
Nach Ansicht von Facebook könne "niemand eine Stadt oder ein Land für sich beanspruchen", den Betreibern wird eine dreiwöchige Frist eingeräumt, während der sie die Namensänderung durchführen können. Beispiele, wie eine derartige Umbenennung aussehen kann, liefert Facebook in der Nachricht gleich mit und schreibt, dass sich etwa München in "München.de, VisitMunich, München Touristik oder StadtportalMünchen, BesucheMünchen" umtaufen könnte.
Das Beispiel München ist vermutlich von Facebook mit Absicht gewählt worden: Die Landeshauptstadt Bayerns war die erste Ortschaft, die dieser Regelung zum "Opfer" gefallen ist. Im Februar verschwand das offizielle Facebook-Portal Münchens quasi über Nacht, zunächst wusste niemand, was passiert war. Vermutet wurde anfangs ein technisches Gebrechen, dann stellte sich aber heraus, dass dies auf Anweisung von Facebook geschehen ist, die Münchner Seite musste sich zum "Stadtportal München" umbenennen.
Als Hintergrund für das Vorgehen des sozialen Netzwerks wird vermutet, dass Facebook künftig selbst Stadtportale (für und mit Hotels, Restaurants, etc.) plant, was das Unternehmen aber bestreitet.
Die Betreiber und Tourismus-Verantwortlichen der Städteseiten sind natürlich alles andere als begeistert über diesen Facebook-Schritt: Matthias Rothermund, Chef des Dortmund-Tourismus, schreibt in einem Kommentar auf 'Tourismuszukunft': "Wir schaffen mit unserer Arbeit guten Content und viel Traffic. Facebook nimmt sich nun den Ortsnamen, akkumuliert die wertigsten Inhalte zu der jeweiligen Destination unter diesem Namen und schafft sich somit die Facebook-Destinationsplattform überhaupt. Das Geldverdienen fällt dann natürlich wesentlich leichter."
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