Apple könnte doch selbst Mobilfunkanbieter werden
Der Computer-Konzern Apple könnte doch noch selbst zu einem Mobilfunkanbieter werden. Davon geht zumindest Whitey Bluestein, ein Veteran der Branche in den USA und langjähriger strategischer Berater von Netzbetreibern, aus. Auch Google könnte sich später anschließen.
"In absehbarer Zeit wird Apple Großhandelsverträge mit einem oder mehreren Mobilfunkbetreibern abschließen, so dass Apple dann Mobilfunkverträge direkt selbst an seine Kunden vermarkten kann", erklärte Bluestein laut einem Bericht von 'XBitLabs' auf der Branchen-Konferenz Informa MVNO in Barcelona.
Der Experte geht davon aus, dass der Konzern erst einmal Datentarife für iPad-Kunden vertreiben wird. Im nächsten Schritt könnten dann weitergehende Angebote mit Telefonie- und Roaming-Optionen für iPhone-Nutzer folgen. Für die Branche, so Bluestein, könnte dies aufgrund der Marktmacht Apples weitreichende Folgen haben.
Denn Apple verfüge über alle wichtigen Elemente, um zum größten virtuellen Netzwerkbetreiber der Welt zu werden. Diese Form von Mobilfunkunternehmen verfügen nicht über eigene Infrastrukturen, sondern mieten Kapazitäten bei anderen an und bündeln sie in eigenen Tarifen. Die entsprechenden Angebote könnte Apple voraussichtlich sehr erfolgreich vermarkten - denn das Unternehmen hätte die Möglichkeit, sie sehr gezielt auf die Bedürfnisse der Nutzer seiner Geräte zuzuschneiden - was den Netzbetreibern selbst kaum gelingt.
Hinzu kommt laut Bluestein, dass Apple seine äußerst starke Marke, Kundenkontakte zu 250 Millionen iTunes-Accounts und die weltweit 363 Apple Stores ins Feld führen kann. Und auch im Hintergrund - was beispielsweise die Ausstattung mit benötigten Patenten angeht - sei der Konzern gut aufgestellt.
Laut Bluestein würde Apple damit einen weiteren Schritt auf einem Weg gehen, den man bereits beim ersten Vertragsabschluss mit AT&T in den USA eingegangen ist: Das Verhältnis zwischen den Kunden und den beteiligten Unternehmen ändert sich grundlegend. Während sich die Nutzer früher als Kunden eines Mobilfunkbetreibers fühlten, der ihnen auch ein Endgerät zur Verfügung stellte, sind sie nun Kunden des Geräteherstellers und buchen sich bei einem beliebigen Anbieter noch den Mobilfunkanschluss dazu.
Die Netzbetreiber würden durch eigene Mobilfunktarife Apples endgültig in die Rolle eines einfachen Infrastrukturbetreibers gedrängt. Ist das Unternehmen dabei erfolgreich, wäre Google laut Bluestein letztlich gezwungen nachzuziehen.
Der Experte geht davon aus, dass der Konzern erst einmal Datentarife für iPad-Kunden vertreiben wird. Im nächsten Schritt könnten dann weitergehende Angebote mit Telefonie- und Roaming-Optionen für iPhone-Nutzer folgen. Für die Branche, so Bluestein, könnte dies aufgrund der Marktmacht Apples weitreichende Folgen haben.
Denn Apple verfüge über alle wichtigen Elemente, um zum größten virtuellen Netzwerkbetreiber der Welt zu werden. Diese Form von Mobilfunkunternehmen verfügen nicht über eigene Infrastrukturen, sondern mieten Kapazitäten bei anderen an und bündeln sie in eigenen Tarifen. Die entsprechenden Angebote könnte Apple voraussichtlich sehr erfolgreich vermarkten - denn das Unternehmen hätte die Möglichkeit, sie sehr gezielt auf die Bedürfnisse der Nutzer seiner Geräte zuzuschneiden - was den Netzbetreibern selbst kaum gelingt.
Hinzu kommt laut Bluestein, dass Apple seine äußerst starke Marke, Kundenkontakte zu 250 Millionen iTunes-Accounts und die weltweit 363 Apple Stores ins Feld führen kann. Und auch im Hintergrund - was beispielsweise die Ausstattung mit benötigten Patenten angeht - sei der Konzern gut aufgestellt.
Laut Bluestein würde Apple damit einen weiteren Schritt auf einem Weg gehen, den man bereits beim ersten Vertragsabschluss mit AT&T in den USA eingegangen ist: Das Verhältnis zwischen den Kunden und den beteiligten Unternehmen ändert sich grundlegend. Während sich die Nutzer früher als Kunden eines Mobilfunkbetreibers fühlten, der ihnen auch ein Endgerät zur Verfügung stellte, sind sie nun Kunden des Geräteherstellers und buchen sich bei einem beliebigen Anbieter noch den Mobilfunkanschluss dazu.
Die Netzbetreiber würden durch eigene Mobilfunktarife Apples endgültig in die Rolle eines einfachen Infrastrukturbetreibers gedrängt. Ist das Unternehmen dabei erfolgreich, wäre Google laut Bluestein letztlich gezwungen nachzuziehen.
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