Zweite Hand: Jede zehnte Festplatte enthält Daten
Beim Verkauf ihrer alten Datenträger handeln immer noch sehr viele Nutzer äußerst sorglos. Das zeigt eine neue Studie aus Großbritannien, mit der die Behörde Information Commissioners Office Festplatten aus zweiter Hand untersuchte.
"Viele Leute nehmen an, dass sie den Löschen-Button auf einem Computer drücken und eine Datei dann für immer weg ist", erklärte der britische Information Commissioner Christopher Graham. Solche Informationen könnten allerdings sehr einfach wieder zurückgeholt werden.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass auf jeder zehnten Festplatte, die man gebraucht kaufen kann, noch verschiedenste Daten des vorherigen Besitzers zu finden sind. Auf die gleichen Werte kam man auch, als man weiterverkaufte PCs, Notebooks und Mobiltelefone einer entsprechenden Prüfung unterzog.
Die Zahl der Datenträger, mit denen teilweise sensible Informationen an Dritte weitergegeben werden, ist dabei sehr hoch. Immerhin 65 Prozent der Briten geben laut der Studie Geräte, die sie nicht mehr benötigen, weiter. 44 Prozent verschenken sie dabei im Familien- oder Bekanntenkreis und 21 Prozent verkaufen ihre ausgemusterte Hardware.
Insbesondere die jüngeren Nutzer, die meist noch kein eigenes Einkommen haben und deshalb über jeden kleinen Betrag, der zusätzlich hereinkommt, froh sind, setzen auf den Verkauf. 31 Prozent der 18- bis 24-Jährigen gaben an, Technik auf diesem Weg loszuwerden, der persönliche Daten dann direkt in den Besitz von Unbekannten bringt.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass auf jeder zehnten Festplatte, die man gebraucht kaufen kann, noch verschiedenste Daten des vorherigen Besitzers zu finden sind. Auf die gleichen Werte kam man auch, als man weiterverkaufte PCs, Notebooks und Mobiltelefone einer entsprechenden Prüfung unterzog.
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Insbesondere die jüngeren Nutzer, die meist noch kein eigenes Einkommen haben und deshalb über jeden kleinen Betrag, der zusätzlich hereinkommt, froh sind, setzen auf den Verkauf. 31 Prozent der 18- bis 24-Jährigen gaben an, Technik auf diesem Weg loszuwerden, der persönliche Daten dann direkt in den Besitz von Unbekannten bringt.
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