LSST: Der Weg zur 3,2-Gigapixel-Kamera ist frei
Das SLAC National Accelerator Laboratory von der kalifornischen Stanford University hat einen wichtigen Schritt voran bei der Konstruktion einer Digitalkamera vermeldet, die mit der bisher höchsten Auflösung ausgestattet sein soll.
Das Ziel besteht darin, Aufnahmen von 3,2 Gigapixeln machen zu können. Eingesetzt werden soll die Kamera im Large Synoptic Survey Telescope (LSST), dass den Nachthimmel in einer bisher nicht möglichen Breite und Geschwindigkeit aufnehmen soll.
Aufnahme-Optik des LSST
Der bisherigen Entwicklungsstand hat nun eine wichtige Genehmigung durch das US-Energieministerium erhalten. Damit, so die beteiligten Ingenieure, könne die nächste Phase der Konstruktion in Angriff genommen werden.
Das LSST soll zukünftig den Himmel permanent beobachten und dabei ein bisher nicht vorhandenes Archiv an öffentlichen Daten aufbauen. Pro Jahr wird hier nach den bisherigen Planungen eine Menge von 6 Millionen Gigabyte pro Jahr zusammenkommen. Unter Astronomen erhofft man sich so unter anderem Erkenntnisse über den Aufbau des Universums - insbesondere über dunkle Materie und dunkle Energie, die bisher nur in der Theorie existieren, um die Bewegungen von Galaxien erklären zu können.
Aber auch weniger weitreichende Probleme sollen durch das LSST besser in Angriff genommen werden können. Dazu gehört unter anderem die Beobachtung und Katalogisierung von erdnahen Asteroiden und den zahlreichen kleineren Objekten im Kuiper-Gürtel.
Insgesamt 189 Bildsensoren werden dafür in der Kamera zusammengeschlossen. Inklusive aller weiteren Komponenten wie der Elektronik und den Optiken wird das Teleskop schließlich rund 3 Tonnen wiegen. Wenn es nicht noch zu unerwarteten Problemen bei der weiteren Entwicklung kommt, wird das LSST seine Arbeit im Jahr 2014 in Nordchile aufnehmen. Die dortigen Hochplateaus der Anden sind gut für die Stationierung astronomischer Instrumente geeignet, weil die Atmosphäre in der großen Höhe bereits recht dünn ist und weniger Störungen verursacht. Außerdem ist das Klima ideal, da es kaum Wolken gibt.
Aufnahme-Optik des LSST
Der bisherigen Entwicklungsstand hat nun eine wichtige Genehmigung durch das US-Energieministerium erhalten. Damit, so die beteiligten Ingenieure, könne die nächste Phase der Konstruktion in Angriff genommen werden.
Das LSST soll zukünftig den Himmel permanent beobachten und dabei ein bisher nicht vorhandenes Archiv an öffentlichen Daten aufbauen. Pro Jahr wird hier nach den bisherigen Planungen eine Menge von 6 Millionen Gigabyte pro Jahr zusammenkommen. Unter Astronomen erhofft man sich so unter anderem Erkenntnisse über den Aufbau des Universums - insbesondere über dunkle Materie und dunkle Energie, die bisher nur in der Theorie existieren, um die Bewegungen von Galaxien erklären zu können.
Aber auch weniger weitreichende Probleme sollen durch das LSST besser in Angriff genommen werden können. Dazu gehört unter anderem die Beobachtung und Katalogisierung von erdnahen Asteroiden und den zahlreichen kleineren Objekten im Kuiper-Gürtel.
Insgesamt 189 Bildsensoren werden dafür in der Kamera zusammengeschlossen. Inklusive aller weiteren Komponenten wie der Elektronik und den Optiken wird das Teleskop schließlich rund 3 Tonnen wiegen. Wenn es nicht noch zu unerwarteten Problemen bei der weiteren Entwicklung kommt, wird das LSST seine Arbeit im Jahr 2014 in Nordchile aufnehmen. Die dortigen Hochplateaus der Anden sind gut für die Stationierung astronomischer Instrumente geeignet, weil die Atmosphäre in der großen Höhe bereits recht dünn ist und weniger Störungen verursacht. Außerdem ist das Klima ideal, da es kaum Wolken gibt.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen