StudiVZ plant im Sommer einen großen Neustart
In einem Interview mit der Tageszeitung 'Die Welt' sagte Markus Schunk, der als Chef von Holtzbrinck Digital auch für die VZ-Netzwerke verantwortlich ist, dass man das deutsche soziale Netzwerk noch nicht abgeschrieben habe.
Im Gegenteil: Der Medien-Konzern will in studiVZ und Co. investieren und dem (ehemaligen) Facebook-Konkurrenten zu einem zweiten Frühling verhelfen. Mit dem Netzwerk von Mark Zuckerberg kann und will man allerdings nicht mehr konkurrieren, sondern wird versuchen, ein spezialisiertes Alternativangebot aufzubauen.
Gelingen soll dies mit einem umfassenden Relaunch im nächsten Sommer, zudem will der studiVZ-Eigentümer Holtzbrinck wieder einiges an Geld in Marketing-Aktivitäten investieren. Dadurch will man auch das zuletzt schlechte Image des Netzwerk-Verbundes korrigieren. Schunk verwies in diesem Zusammenhang, dass studiVZ trotz stark sinkender Nutzerzahlen immer noch eine der "trafficstärksten Plattformen" in Deutschland sei.
Man habe im Vorjahr "allen Weltuntergangsprognosen zum Trotz" auch einen "guten Umsatz erzielt und profitabel gewirtschaftet". Außerdem seien die Werbekunden zufrieden, dass es eine Facebook-Alternative gebe.
Insgesamt wolle man sich auf die Stärken der VZ-Netzwerke konzentrieren, sagte Markus Schunk. Beispielsweise würden die studiVZ und Co. Daten- und Jugendschutz sehr viel ernster nehmen als Facebook und alles unternehmen, um das auch in Zukunft zu gewährleisten. Die VZ-Netzwerke sollen sich entsprechend künftig wieder verstärkt auf die Zielgruppe der Schüler und Studenten konzentrieren, Holtzbrinck Digital erwartet sich dadurch sogar wieder ein Wachstum.
Die Netzwerke sollen auch technologisch weiterentwickelt werden, so Schunk. Man sei gerade dabei, in Berlin ein Technologiezentrum aufzubauen, "um das Know-how, was wir bei VZ gesammelt haben, in Hinblick auf das Digitalgeschäft und auf den Umgang mit Social Media auszubauen."
Gelingen soll dies mit einem umfassenden Relaunch im nächsten Sommer, zudem will der studiVZ-Eigentümer Holtzbrinck wieder einiges an Geld in Marketing-Aktivitäten investieren. Dadurch will man auch das zuletzt schlechte Image des Netzwerk-Verbundes korrigieren. Schunk verwies in diesem Zusammenhang, dass studiVZ trotz stark sinkender Nutzerzahlen immer noch eine der "trafficstärksten Plattformen" in Deutschland sei.
Man habe im Vorjahr "allen Weltuntergangsprognosen zum Trotz" auch einen "guten Umsatz erzielt und profitabel gewirtschaftet". Außerdem seien die Werbekunden zufrieden, dass es eine Facebook-Alternative gebe.
Insgesamt wolle man sich auf die Stärken der VZ-Netzwerke konzentrieren, sagte Markus Schunk. Beispielsweise würden die studiVZ und Co. Daten- und Jugendschutz sehr viel ernster nehmen als Facebook und alles unternehmen, um das auch in Zukunft zu gewährleisten. Die VZ-Netzwerke sollen sich entsprechend künftig wieder verstärkt auf die Zielgruppe der Schüler und Studenten konzentrieren, Holtzbrinck Digital erwartet sich dadurch sogar wieder ein Wachstum.
Die Netzwerke sollen auch technologisch weiterentwickelt werden, so Schunk. Man sei gerade dabei, in Berlin ein Technologiezentrum aufzubauen, "um das Know-how, was wir bei VZ gesammelt haben, in Hinblick auf das Digitalgeschäft und auf den Umgang mit Social Media auszubauen."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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