VZ-Netzwerke steigern Umsatz trotz Nutzerschwund
Die VZ-Netzwerke der Verlagsgruppe Holtzbrinck konnten im ersten Halbjahr 2011 trotz sinkender Nutzerzahlen ihren Umsatz steigern. Der Chef der sozialen Netzwerke, Clemens Riedl, sprach gegenüber dem Magazin 'Horizont' von einem Gewinn im siebenstelligen Bereich, ohne konkrete Angaben zu machen.
Der Umsatz beläuft sich auf 39 Millionen Euro, 30 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2010. Dieses positive Ergebnis konnten die Verantwortlichen erzielen, obwohl die Besucherzahlen laut der Zählung der IVW immer weiter sinken. Waren es im Juni 2010 noch etwa 437 Millionen Visits und über 11 Milliarden Page Impressions, sind es im Juni 2011 nur noch 172 Millionen Visits und über 3 Milliarden Page Impressions gewesen - ein sehr deutlicher Verlust.
Für diese negative Entwicklung ist vor allem der Konkurrent Facebook verantwortlich, der inzwischen von einem Großteil der deutschen Internetnutzer für die sozialen Belange herangezogen wird. Das weiß auch der VZ-Chef Riedl, der sich dieser Herausforderung stellen will und entsprechend reagieren wird. Innerhalb der nächsten drei Monate soll es einen Relaunch geben, zu dem jedoch noch keine Informationen vorliegen.
Siehe auch: Bericht: VZ-Netzwerke planen großen Relaunch
Der geplante Verkauf der VZ-Netzwerke ist laut einem Bericht des 'Manager Magazins' vom Tisch. Die Investmentbank Goldman Sachs wurde angewiesen, die Suche nach einem Käufer für die sozialen Netzwerke einzustellen. Holtzbrinck hatte 2007 für die Übernahme der VZ-Netzwerke 85 Millionen Euro gezahlt.
Für diese negative Entwicklung ist vor allem der Konkurrent Facebook verantwortlich, der inzwischen von einem Großteil der deutschen Internetnutzer für die sozialen Belange herangezogen wird. Das weiß auch der VZ-Chef Riedl, der sich dieser Herausforderung stellen will und entsprechend reagieren wird. Innerhalb der nächsten drei Monate soll es einen Relaunch geben, zu dem jedoch noch keine Informationen vorliegen.
Siehe auch: Bericht: VZ-Netzwerke planen großen Relaunch
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