Petaflops-Rechner: Fujitsu startet Serien-Produktion
Der japanische Computerkonzern Fujitsu hat mit der Installation seines ersten Supercomputers mit einer Leistung von über einem Petaflops begonnen, der im Rahmen einer Serienfertigung entstand. Das Gerät findet seinen Platz im Supercomputing-Zentrum der Universität von Tokio.
Das installierte System "Oakleaf-FX" bringt es nach Angaben des Herstellers auf eine Leistung von 1,13 Petaflops. Fujitsu will Rechner dieser Serie, die offiziell unter der Bezeichnung PrimeHPC FX10 läuft, in Zukunft noch an eine Reihe weiterer Kunden verkaufen. Bis vor kurzer Zeit handelte es sich bei Computern, die im Petaflops-Bereich arbeiten, jeweils noch um eigens entwickelte Spezial-Anfertigungen.
Fujitsus PrimeHPC FX10-Reihe basiert auf dem K-Supercomputer, den Fujitsu im Auftrag der japanischen Regierung entwickelte. Angetrieben werden die Systeme von den neuen Sparc64-IXfx-Prozessoren mit je 16 Kernen und einer Taktfrequenz von 1,85 Gigahertz. Jeder dieser Chips bringt es allein auf eine Leistung von 236 Gigaflops.
Jeweils vier dieser Prozessoren sind auf einem Blade-Server angeordnet. Über die eigens entwickelte Tofu-Interconnect-Technologie stehen sie mit anderen Systemkomponenten in Verbindung. So können sie über Remote Direct Memory Access (RDMA) im gesamten Cluster miteinander kommunizieren und via PCI-Express 2.0 auf externen Speicher und andere Peripherie-Komponenten zugreifen.
Die PrimeHPC FX10-Serie ist darauf ausgelegt, auf bis zu 1.024 Racks mit insgesamt 98.304 solcher Knoten skaliert werden zu können. In der maximalen Ausbaustufe stünden dann 6 Petabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Ein solches Sytem würde es dann auf eine theoretische Spitzenleistung von 23 Petaflops bringen. Die Anschaffungskosten eines voll ausgebauten Supercomputers dieser Klasse lägen dann allerdings bei 655,4 Millionen Dollar. Hinzu kämen die Betriebskosten, die bei einer Leistungsaufnahme von 22,4 Megawatt auch nicht gerade gering wären.
Fujitsus PrimeHPC FX10-Reihe basiert auf dem K-Supercomputer, den Fujitsu im Auftrag der japanischen Regierung entwickelte. Angetrieben werden die Systeme von den neuen Sparc64-IXfx-Prozessoren mit je 16 Kernen und einer Taktfrequenz von 1,85 Gigahertz. Jeder dieser Chips bringt es allein auf eine Leistung von 236 Gigaflops.
Jeweils vier dieser Prozessoren sind auf einem Blade-Server angeordnet. Über die eigens entwickelte Tofu-Interconnect-Technologie stehen sie mit anderen Systemkomponenten in Verbindung. So können sie über Remote Direct Memory Access (RDMA) im gesamten Cluster miteinander kommunizieren und via PCI-Express 2.0 auf externen Speicher und andere Peripherie-Komponenten zugreifen.
Die PrimeHPC FX10-Serie ist darauf ausgelegt, auf bis zu 1.024 Racks mit insgesamt 98.304 solcher Knoten skaliert werden zu können. In der maximalen Ausbaustufe stünden dann 6 Petabyte Arbeitsspeicher zur Verfügung. Ein solches Sytem würde es dann auf eine theoretische Spitzenleistung von 23 Petaflops bringen. Die Anschaffungskosten eines voll ausgebauten Supercomputers dieser Klasse lägen dann allerdings bei 655,4 Millionen Dollar. Hinzu kämen die Betriebskosten, die bei einer Leistungsaufnahme von 22,4 Megawatt auch nicht gerade gering wären.
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren Software Software Allgemein Jcorp Nomad: ein Self Hoste
d-hubs - 27.06. 14:34 Uhr -
Erweiterung Post-it für Firefox oder Chrome
System - 25.06. 17:53 Uhr -
Home Assistant OS 18.0 ++ 2 Mio Haushalte schon dabei
d-hubs - 24.06. 10:54 Uhr -
oSC Nürnberg 25.27. Juni - das OpenSuse-Meeting
d-hubs - 20.06. 13:40 Uhr -
Die allerneueste Version, TrueNAS 26.0.0-BETA.2
d-hubs - 19.06. 14:50 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen