Filmindustrie nimmt 5 weitere Filehoster ins Visier
Nach der erfolgreichen Schließung des 1-Click-Hosters Megauplaod hat die US-Film-Branchenvereinigung Motion Picture Association of America (MPAA) angekündigt, gegen fünf weitere Filehoster vorgehen zu wollen: Putlocker, Wupload, Depositfiles, FileServe und MediaFire.
Wie die Technikseite 'CNet' berichtet, hat Alfred Perry, Vizepräsident für weltweiten Schutz von Inhalte bei Paramount Pictures, bei einer Podiumsdiskussion angekündigt, dass die Schließung des Filehosters Megaupload erst der Anfang war und man gegen weitere Dienste dieser Art juristisch vorgehen wolle.
Diese Filehoster sind der Filmindustrie ein Dorn im Auge
Perry sagte, dass die "Top-5 der bösartigen (Anm.: "Rogue" lässt sich nicht ganz exakt ins Deutsche übersetzen) Cyberlocker-Services jedes Jahr über 41 Milliarden Seiten-Zugriffe generieren" würden, das ergibt fünf Aufrufe für jede auf diesem Planeten lebende Person, so Perry. Konkret genannt wurden Putlocker, Wupload, Depositfiles, FileServe und MediaFire. Ob man bereits konkrete Schritte eingeleitet hat bzw. ob es schon behördliche Untersuchungen gibt, sagte Perry nicht.
Eine große Überraschung ist das natürlich nicht: Bereits kurz nach der Schließung von Megaupload Mitte Januar 2012 hatten sowohl Film- als auch Musikindustrie angekündigt, dass man weitere Verhaftungen anstrebe und einige Formen der Internet-Piraterie strafrechtlich verfolgen wolle.
MediaFire, eine der von Alfred Perry namentlich genannten Seiten, reagierte sogleich mit einer Gegendarstellung: Tom Langridge, einer der Mitgründer von MediaFire, schrieb an 'CNet' einen offenen Brief, in dem er die geäußerten Vorwürfe scharf dementiert: Sein Dienst sei nicht "verbrecherisch" und werde auch nicht von einer "kriminellen Gang" geleitet. Man habe auch keinerlei Versuche unternommen, "skrupellosen" Ex-Nutzern von Megaupload eine neue Heimat auf MediaFire zu geben, so Langridge.
Dass die Content-Industrie gegen Piraterie vorgeht ist natürlich nicht neu. Perrys Ankündigung eines strafrechtlichen Vorgehens dagegen schon, bisher wurden Anbieter von urheberrechtlich geschütztem Material in erster Linie zivilrechtlich verfolgt.
WinFuture-Special: Alles zum Thema Megaupload
Diese Filehoster sind der Filmindustrie ein Dorn im Auge
Perry sagte, dass die "Top-5 der bösartigen (Anm.: "Rogue" lässt sich nicht ganz exakt ins Deutsche übersetzen) Cyberlocker-Services jedes Jahr über 41 Milliarden Seiten-Zugriffe generieren" würden, das ergibt fünf Aufrufe für jede auf diesem Planeten lebende Person, so Perry. Konkret genannt wurden Putlocker, Wupload, Depositfiles, FileServe und MediaFire. Ob man bereits konkrete Schritte eingeleitet hat bzw. ob es schon behördliche Untersuchungen gibt, sagte Perry nicht.
Eine große Überraschung ist das natürlich nicht: Bereits kurz nach der Schließung von Megaupload Mitte Januar 2012 hatten sowohl Film- als auch Musikindustrie angekündigt, dass man weitere Verhaftungen anstrebe und einige Formen der Internet-Piraterie strafrechtlich verfolgen wolle.
MediaFire, eine der von Alfred Perry namentlich genannten Seiten, reagierte sogleich mit einer Gegendarstellung: Tom Langridge, einer der Mitgründer von MediaFire, schrieb an 'CNet' einen offenen Brief, in dem er die geäußerten Vorwürfe scharf dementiert: Sein Dienst sei nicht "verbrecherisch" und werde auch nicht von einer "kriminellen Gang" geleitet. Man habe auch keinerlei Versuche unternommen, "skrupellosen" Ex-Nutzern von Megaupload eine neue Heimat auf MediaFire zu geben, so Langridge.
Dass die Content-Industrie gegen Piraterie vorgeht ist natürlich nicht neu. Perrys Ankündigung eines strafrechtlichen Vorgehens dagegen schon, bisher wurden Anbieter von urheberrechtlich geschütztem Material in erster Linie zivilrechtlich verfolgt.
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