Fujitsu will mit Masse statt Billigproduktion punkten
Der japanische IT-Konzern Fujitsu plant, künftig größere Stückzahlen herzustellen und dadurch die eigene Marge zu erhöhen. Eine Senkung der Fertigungskosten durch Verlagerungen des Produktionsgeschäfts in Billiglohn-Länder komme für das Unternehmen hingegen nicht infrage.
"Deshalb konzentrieren wir uns darauf, den Absatz hochzufahren", sagte Fujitsu-Chef Masami Yamamoto im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (kommende Ausgabe). Über die reine Produktion hinaus müssten auch die Kosten etwa für Logistik und Kundendienst in die Gesamtkalkulation mit einbezogen werden. "Wir stellen PCs dort her, wo unsere Kunden sind", betont Yamamoto. "Im IT-Geschäft herrscht ein ständiger Preisdruck. Deshalb ist es wichtig, schnell zu hohen Preisen zu verkaufen und die Lagerhaltung nahe null zu halten."
Da der japanische Markt seit Jahren stagniert, will Fujitsu künftig vor allem auf die Ausweitung des internationalen Geschäfts bauen. "Nur 35 Prozent unserer Umsätze sind aus dem Ausland. Da gibt es viel Raum für Wachstum", macht Masami Yamamoto gegenüber 'Capital' deutlich.
Dabei spielten gerade die europäischen Standorte wie das Fujitsu-Werk in Augsburg eine besondere Rolle. Um Ausfall-Risiken wie nach dem Erdbeben in Japan vor einem Jahr zu reduzieren, soll die Fertigung an diesen Standorten über ein Austausch-Modell künftig flexibler ablaufen, so Yamamoto.
Letztlich gehe es für Fujitsu und die japanische IT-Industrie auch darum, die zuletzt vor allem an US-Konkurrenten wie Apple verlorene Führungsposition auf dem Weltmarkt wiederzugewinnen. Yamamoto zufolge ist Fujitsu mit seinem Produkt-Portfolio, das neben PCs auch Handys, Tablets, Netzwerk-Rechner und Cloud-Dienste umfasst, dafür gut gerüstet: "Wir schnüren nun unsere Produkte zu Paketen für Firmenkunden, aber auch Privatleute zusammen und treten damit auf dem Markt an."
Da der japanische Markt seit Jahren stagniert, will Fujitsu künftig vor allem auf die Ausweitung des internationalen Geschäfts bauen. "Nur 35 Prozent unserer Umsätze sind aus dem Ausland. Da gibt es viel Raum für Wachstum", macht Masami Yamamoto gegenüber 'Capital' deutlich.
Dabei spielten gerade die europäischen Standorte wie das Fujitsu-Werk in Augsburg eine besondere Rolle. Um Ausfall-Risiken wie nach dem Erdbeben in Japan vor einem Jahr zu reduzieren, soll die Fertigung an diesen Standorten über ein Austausch-Modell künftig flexibler ablaufen, so Yamamoto.
Letztlich gehe es für Fujitsu und die japanische IT-Industrie auch darum, die zuletzt vor allem an US-Konkurrenten wie Apple verlorene Führungsposition auf dem Weltmarkt wiederzugewinnen. Yamamoto zufolge ist Fujitsu mit seinem Produkt-Portfolio, das neben PCs auch Handys, Tablets, Netzwerk-Rechner und Cloud-Dienste umfasst, dafür gut gerüstet: "Wir schnüren nun unsere Produkte zu Paketen für Firmenkunden, aber auch Privatleute zusammen und treten damit auf dem Markt an."
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Christian Kahle
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