Wussten wir schon immer: Cookie-Hinweise nerven die meisten Nutzer

Elf von zehn Nutzern hassen Cookie-Hinweise. Das ergab eine nicht wirklich repräsentative Umfrage im Umfeld der WinFuture-Redaktion. Eine echte Umfrage des Branchenverbands Bitkom kam zu einem nicht ganz so eindeutigen, aber doch auch klaren ähnlichen Ergebnis: Cookie-Banner nerven viele.
Internet-Nutzer kennen das sicherlich: Man kommt auf eine neue Seite und es erscheint ein mehr oder weniger großer Hinweis darauf, dass die Seite ein Cookie auf dem Rechner des Besuchers hinterlassen will. Der Branchenverband Bitkom hat jedenfalls eine repräsentative Umfrage unter etwas mehr als tausend Internetnutzern durchführen lassen und diese ergab, dass 55 Prozent von derartigen Bannern genervt sind.

Eine knappe Hälfte (44 Prozent) kann nicht nachvollziehen, weswegen auf Cookies überhaupt hingewiesen werden muss. 39 Prozent der Befragten meinten, dass sie Cookie-Banner nicht beachten. Allerdings gab es auch einen signifikanten Anteil von knapp einem Drittel (31 Prozent), der sagte, dass solche Banner eine wichtige Information darstellten.

"Welche Cookies?"

Sprichwörtliche Tomaten auf den Augen hat knapp jeder Fünfte: Denn 18 Prozent der Befragten haben solche Hinweise auf Webseiten noch nie wahrgenommen. "Cookies können einen Mehrwert sowohl für Internetnutzer als auch für Webseitenbetreiber haben", sagt jedenfalls Susanne Dehmel, Mitglied der Bitkom-Geschäftsleitung. Der Branchenverband erläutert, dass dazu beispielsweise Warenkorb-Cookies zählen, das Merken von Spracheinstellungen oder auch die Webseitenanalyse.

Allerdings sind vielen Cookies auch einigermaßen suspekt, denn viele Anwender wehren sich auch dagegen: 54 Prozent geben an, Cookies in ihren Browser-Einstellungen zu löschen.

Die Bitkom packt auch den Erklärbär aus und erläutert: Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die beim Aufrufen einer Webseite auf einem Computer oder anderen Endgeräten mit Internetzugang wie Smartphones abgelegt werden. Verwaltet werden Cookies über den Browser, mit dem man die Webseite aufruft. Cookies speichern Informationen über den Webseiten-Besuch wie etwa die Verweildauer, die aufgerufenen Unterseiten oder die Eingabe eines Suchbegriffs.

Bei jedem Aufruf liest die Webseite vorhandene Cookies aus und verwendet diese bei Bedarf. So merkt sich der Browser beispielsweise die Login-Daten und fügt diese bei jedem Besuch der Internetseite automatisch ein.
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