Google DNS-Dienst: 70 Milliarden Anfragen pro Tag

Google hat im September 2009 erstmals den hauseigenen DNS-Dienst für die Nutzung durch interessierte Internetnutzer freigegeben. Wie häufig dieser Dienst inzwischen genutzt wird, erklärt Google in einem Blogbeitrag. Mit dem besagten öffentlichen DNS-Dienst hat sich Google unter anderem ein Ziel gesetzt: Die Nutzung des Internets schneller zu machen. Inzwischen handelt es sich um alles andere als einen unfertigen Dienst, der sich in einem experimentellen Stadium befindet, schreibt der Softwareentwickler Jeremy K. Chen in dem Blogbeitrag.

Google selbst bezeichnet sich als der größte öffentliche DNS-Service, zur Auflösung von Namen wie beispielsweise WinFuture.de in die jeweiligen IP-Adressen, weltweit. Pro Tag beantworten die zugehörigen DNS-Server des US-amerikanischen Internetkonzerns den veröffentlichten Informationen zufolge mehr als 70 Milliarden Anfragen.

Besonders gefragt ist der DNS-Dienst aus dem Hause Google offenbar außerhalb der Vereinigten Staaten. Immerhin kommen 70 Prozent der Anfragen nicht aus den USA.

Die zugehörigen Server sind über die IP-Adressen 8.8.8.8 und 8.8.4.4 erreichbar. Überdies stehen auch die zugehörigen IPv6-Adressen 2001:4860:4860::8888 und 2001:4860:4860::8844 zur Verfügung.
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