Megaupload: Daten mindestens 2 Wochen sicher
Gestern hatte es noch geheißen, dass am Donnerstag die Löschung der (legalen) Daten beginnen würde. Nun gab Ira Rothken, der Anwalt des Filehosters Megaupload, vorerst Entwarnung: Die Daten sollten "mindestens" zwei Wochen lang unangetastet bleiben.
Wie Ira Rothken per 'Twitter' bekannt gab, haben die US-amerikanischen Hoster Carpathia und Cogent zugestimmt, die Dateien, die nicht gegen Urheberrechte verstoßen und von "legalen" Nutzern stammen, noch mindestens zwei Wochen lang auf den Servern zu behalten. Die Zeit wollen die Rechtsvertreter von Megaupload nutzen, um mit den US-Behörden eine Einigung darüber zu erzielen.
Ira Rothken gab (vorerst) Entwarnung
Zuvor hatte das FBI den Hostern das OK gegeben, die Megaupload-Daten löschen zu dürfen, da die Ermittlungen diesbezüglich abgeschlossen sein. Rothken wollte das verhindern, nicht nur um legitime Nutzer vor einem Verlust ihrer privaten Daten zu bewahren, sondern auch weil er angab, dass sich darunter auch Informationen finden könnten, die zur Verteidigung von Megaupload wichtig seien.
Trotz aller dem vor kurzem geschlossenen Filehoster vorgeworfenen Urheberrechtsverstöße befinden sich bei Megaupload bzw. seinen Geschäftspartnern, die bisher die Server-Infrastruktur zur Verfügung gestellt hatten, Millionen legale Dateien von rund 50 Millionen Nutzern.
Ob die User ihre Daten je wiedersehen werden, ist aber eine andere Frage: Wie 'Carpathia Hosting' in einem Statement bekannt gab, habe man weder die technischen noch die rechtlichen Möglichkeiten an diese Daten heranzukommen. Jeder, der bei Megaupload Daten gespeichert hat, möge sich an Megaupload wenden und nicht an Carpathia, so der Hoster.
Die Tatsache, dass etliche der von Megaupload genutzten Server in den Vereinigten Staaten stehen, hat den Zugriff durch US-Behörden auf die mutmaßlich "kriminelle Organisation" erst ermöglicht. Als Unternehmen ist Megaupload aber in Hong Kong registriert und wurde von Neuseeland aus betrieben, was durchaus Fragen zur rechtlichen Zuständigkeit aufwirft.
Ira Rothken gab (vorerst) Entwarnung
Zuvor hatte das FBI den Hostern das OK gegeben, die Megaupload-Daten löschen zu dürfen, da die Ermittlungen diesbezüglich abgeschlossen sein. Rothken wollte das verhindern, nicht nur um legitime Nutzer vor einem Verlust ihrer privaten Daten zu bewahren, sondern auch weil er angab, dass sich darunter auch Informationen finden könnten, die zur Verteidigung von Megaupload wichtig seien.
Trotz aller dem vor kurzem geschlossenen Filehoster vorgeworfenen Urheberrechtsverstöße befinden sich bei Megaupload bzw. seinen Geschäftspartnern, die bisher die Server-Infrastruktur zur Verfügung gestellt hatten, Millionen legale Dateien von rund 50 Millionen Nutzern.
Ob die User ihre Daten je wiedersehen werden, ist aber eine andere Frage: Wie 'Carpathia Hosting' in einem Statement bekannt gab, habe man weder die technischen noch die rechtlichen Möglichkeiten an diese Daten heranzukommen. Jeder, der bei Megaupload Daten gespeichert hat, möge sich an Megaupload wenden und nicht an Carpathia, so der Hoster.
Die Tatsache, dass etliche der von Megaupload genutzten Server in den Vereinigten Staaten stehen, hat den Zugriff durch US-Behörden auf die mutmaßlich "kriminelle Organisation" erst ermöglicht. Als Unternehmen ist Megaupload aber in Hong Kong registriert und wurde von Neuseeland aus betrieben, was durchaus Fragen zur rechtlichen Zuständigkeit aufwirft.
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