Megaupload bei US-Regierungsmitarbeitern beliebt

Nach wie vor ist es ungewiss, ob die Nutzer des im Januar dieses Jahres geschlossenen Datei-Hosting-Dienstes Megaupload jemals wieder einen Zugriff auf ihre privaten Daten, die auf den Servern des Unternehmens gespeichert wurden, erhalten werden.
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Megaupload
Die Anwälte von Megaupload setzen sich gegenwärtig nicht nur für die direkten Belange von Kim Schmitz und seinen Kollegen ein. Parallel dazu verhandelt man mit dem US-amerikanischen Justizministerium darüber, ob und auf welche Weise man den Nutzern von Megaupload einen Zugriff auf persönliche Dateien geben kann.

Mit dem Szeneportal 'Torrentfreak' hat sich Kim "Kimble" Schmitz, der seit Ende Februar wieder auf freiem Fuß ist, über dieses Thema unterhalten. Seinen Schilderungen zufolge wurde man auf zahlreiche Megaupload-Konten aufmerksam, die US-amerikanischen Regierungsmitarbeitern gehören. Dazu gehören beispielsweise Angestellte des US-Senats und des Justizministeriums.

Abgesehen davon zeigt sich die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) besorgt über die Daten der Nutzer. In Kooperation mit dem US-amerikanischen Hoster namens Carpathia, bei dem zahlreiche der Megaupload-Daten lagern, hat man daher im Februar eine virtuelle Anlaufstelle auf den Weg gebracht.

Für den weiteren Verlauf der rechtlichen Auseinandersetzung zeigt sich der Megaupload-Gründer Kim Dotcom zuversichtlich.
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