Facebook engagiert sich stärker gegen Neonazis
Die Betreiber des Social Networks Facebook haben zugesichert, zukünftig verstärkt gegen den Missbrauch ihrer Plattform für Verbreitung von Neonazi-Propaganda vorzugehen. Im Rahmen dessen sollen auch konkrete Aktivitäten in Deutschland unterstützt werden.
In den letzten Wochen fanden zwischen dem Unternehmen und verschiedenen Initiativen wie "Laut gegen Nazis" und "Netz gegen Nazis" statt. Deren Ergebnis besteht unter anderem darin, dass Facebook die beiden Aktionen "Internationale Wochen gegen Rassismus" und "Hamburg steht auf!" aktiv unterstützen wird.
Die Kooperation zielt vor allem darauf ab, Profile und Facebook-Seiten, über die braune Propaganda verbreitet wird, schneller abzuschalten. Wie die Initiative "Laut gegen Nazis" mitteilte werde man unter anderem gemeinsam eine Broschüre erarbeiten, die Nutzern dabei hilft, entsprechende Profile schneller zu erkennen. Diese soll bereits zu den im Februar beginnenden Internationalen Wochen gegen Rassismus erscheinen.
Denn häufig propagieren Neonazis auf der Plattform nicht etwa die üblichen Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder ähnliches. Statt dessen versuchen sie mit Stammtischparolen - insbesondere zum Thema Kinderschutz - Nutzer anzulocken. Zuletzt wurde nach Hinweisen aufmerksamerer Anwender beispielsweise ein Profil mit dem Titel "Keine Gnade für Kinderschänder", hinter dem Neonazis standen, entfernt.
Im Zuge der Gespräche mit den Initiativen sind aber auch zahlreiche andere Accounts und Seiten gelöscht worden. "Beispielsweise meldeten wir die uns zugespielten ca. 2.000 Naziportale direkt an das Unternehmen, die dann sogleich sehr schnell aus dem Social Network-Portal entfernt wurden", berichtete Laut gegen Nazis.
Alle Beteiligten sicherten zu, die Gespräche in der kommenden Zeit weiter zu führen. Facebook hat hierfür bereits Ankündigungen gemacht. So sicherte das Unternehmen beispielsweise zu, sein Meldesystem zu verbessern, um entsprechende Inhalte schneller von der Plattform werfen zu können.
Link: WinFuture bei Facebook
Die Kooperation zielt vor allem darauf ab, Profile und Facebook-Seiten, über die braune Propaganda verbreitet wird, schneller abzuschalten. Wie die Initiative "Laut gegen Nazis" mitteilte werde man unter anderem gemeinsam eine Broschüre erarbeiten, die Nutzern dabei hilft, entsprechende Profile schneller zu erkennen. Diese soll bereits zu den im Februar beginnenden Internationalen Wochen gegen Rassismus erscheinen.
Denn häufig propagieren Neonazis auf der Plattform nicht etwa die üblichen Themen wie Rassismus, Antisemitismus oder ähnliches. Statt dessen versuchen sie mit Stammtischparolen - insbesondere zum Thema Kinderschutz - Nutzer anzulocken. Zuletzt wurde nach Hinweisen aufmerksamerer Anwender beispielsweise ein Profil mit dem Titel "Keine Gnade für Kinderschänder", hinter dem Neonazis standen, entfernt.
Im Zuge der Gespräche mit den Initiativen sind aber auch zahlreiche andere Accounts und Seiten gelöscht worden. "Beispielsweise meldeten wir die uns zugespielten ca. 2.000 Naziportale direkt an das Unternehmen, die dann sogleich sehr schnell aus dem Social Network-Portal entfernt wurden", berichtete Laut gegen Nazis.
Alle Beteiligten sicherten zu, die Gespräche in der kommenden Zeit weiter zu führen. Facebook hat hierfür bereits Ankündigungen gemacht. So sicherte das Unternehmen beispielsweise zu, sein Meldesystem zu verbessern, um entsprechende Inhalte schneller von der Plattform werfen zu können.
Link: WinFuture bei Facebook
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Christian Kahle
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