Namco Bandai: Qualität bei F2P-Spielen unmöglich
Der japanische Publisher Namco Bandai ist davon überzeugt, dass PC-Spiele, die als Free-To-Play-Titel (F2P) entstehen und betrieben werden, keine hohe Qualität bieten könnten und sich für die Gaming-Industrie zu einem großen Problem entwickeln dürften.
Der Trend zum F2P-Konzept ist auch Anfang 2012 ungebrochen: Gerade erst hat das Massively Multiplayer Online Role-Playing Game (MMORPG) Star Trek Online sein "zweites Leben", das auf diesem Finanzierungsmodell basiert, begonnen. Auch das bisherige Abo-Spiel Aion bereitet sich derzeit auf einen Neustart als F2P-Titel vor, beim NCSoft-Spiel soll es im Februar soweit sein.
Der Publisher Namco Bandai hält dagegen nichts von diesem Geschäftsmodell, ganz im Gegenteil: Wie 'Industrygamers' schreibt, hat Olivier Comte, Senior Vice President des Unternehmens in Europa, heftige Kritik an F2P-Spielen bzw. dem Geschäftsmodell im Allgemeinen geäußert.
Bei der Konferenz "Cloud Gaming Europe" sagte Comte, dass Spiele dieser Art gar keine hohe Qualität bieten könnten. Das Geschäftsmodell, auf das F2P-Anbieter setzen würden, verändere allerdings die Erwartungen der Kunden und untergrabe deshalb auch die Entwicklung von Top-Titeln (auch als AAA oder "Triple-A" bezeichnet).
"Wir müssen einen gewissen Wert auf bestimmte Arbeiten legen", sagte der Namco-Bandai-Manager. "Wenn man ein großes Unternehmen ist, kann man Risiken nicht zu leichtfertig eingehen." Man könne keine Veränderungen durchführen, so Comte, nur weil es für ein paar Jahre eine bestimmte Modeerscheinung gibt: "Du willst schließlich auch noch in 20 oder 30 Jahren da sein."
Beim Free-To-Play-Modell, das außerhalb des Gaming-Bereiches auch als "Freemium" bezeichnet wird, wird die Basisnutzung eines Spiels (bzw. einer Software) ohne zusätzliche Kosten ermöglicht. Wer Komfortfunktionen oder sonstige Zusatzleistungen haben will, muss dagegen bezahlen.
Der Publisher Namco Bandai hält dagegen nichts von diesem Geschäftsmodell, ganz im Gegenteil: Wie 'Industrygamers' schreibt, hat Olivier Comte, Senior Vice President des Unternehmens in Europa, heftige Kritik an F2P-Spielen bzw. dem Geschäftsmodell im Allgemeinen geäußert.
Bei der Konferenz "Cloud Gaming Europe" sagte Comte, dass Spiele dieser Art gar keine hohe Qualität bieten könnten. Das Geschäftsmodell, auf das F2P-Anbieter setzen würden, verändere allerdings die Erwartungen der Kunden und untergrabe deshalb auch die Entwicklung von Top-Titeln (auch als AAA oder "Triple-A" bezeichnet).
"Wir müssen einen gewissen Wert auf bestimmte Arbeiten legen", sagte der Namco-Bandai-Manager. "Wenn man ein großes Unternehmen ist, kann man Risiken nicht zu leichtfertig eingehen." Man könne keine Veränderungen durchführen, so Comte, nur weil es für ein paar Jahre eine bestimmte Modeerscheinung gibt: "Du willst schließlich auch noch in 20 oder 30 Jahren da sein."
Beim Free-To-Play-Modell, das außerhalb des Gaming-Bereiches auch als "Freemium" bezeichnet wird, wird die Basisnutzung eines Spiels (bzw. einer Software) ohne zusätzliche Kosten ermöglicht. Wer Komfortfunktionen oder sonstige Zusatzleistungen haben will, muss dagegen bezahlen.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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