Verkehrsminister gegen Kopfhörer bei Fußgängern
Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will der Nutzung von Kopfhörern durch Fußgänger den Kampf ansagen. Auch diese seien seiner Ansicht nach mit an der steigenden Zahl von Toten im Straßenverkehr Schuld, berichtete die 'Saarbrücker Zeitung' in ihrer heutigen Ausgabe.
Der Trend gehe dahin, dass immer mehr Fußgänger mit Kopfhörern unterwegs sind und dadurch vom Geschehen in ihrer unmittelbaren Umgebung abgelenkt würden. "Mit lauter Musik oder dem Handy in den Ohren schlafwandeln sie über Straßen und Bahnsteige", so der Verkehrsminister.
Wie Ramsauer weiter ausführte, sei dies eine sehr gefährliche Entwicklung, da herankommende Autos, Radfahrer und Bahnen so nicht mehr gehört werden. Er appellierte daher, im Straßenverkehr auf die Nutzung von Kopfhörern, MP3-Playern und Handys zu verzichten. Es gelte, nicht nur Augen, sondern auch Ohren auf.
Aber auch bei Autofahrern sei bei weitem nicht stets die erforderliche Konzentration auf den Straßenverkehr gegeben, kritisierte der Bundesverkehrsminister. Trotz klarer Verbote würden Fahrer weiterhin während der Fahrt SMS schreiben, telefonieren oder sogar lesen. Die dadurch entstehende Unaufmerksamkeit steigere das Unfallrisiko.
Ramsauer stützte sich dabei auf Zahlen, die das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr veröffentlichte. Nach aktuellen Prognosen habe es 2011 bundesweit rund 3.900 Tote im Straßenverkehr gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um immerhin 7 Prozent.
Die länger anhaltende positive Entwicklung ist damit vorbei. Erstmals seit 20 Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten damit im vergangenen Jahr wieder um ein deutliches Maß angestiegen. Insbesondere tödlich verunglückte Fußgänge waren in sehr viel höherem Umfang zu beklagen: Hier seien die Zahlen im Jahresvergleich um immerhin 25 Prozent nach oben gegangen, hieß es.
Wie Ramsauer weiter ausführte, sei dies eine sehr gefährliche Entwicklung, da herankommende Autos, Radfahrer und Bahnen so nicht mehr gehört werden. Er appellierte daher, im Straßenverkehr auf die Nutzung von Kopfhörern, MP3-Playern und Handys zu verzichten. Es gelte, nicht nur Augen, sondern auch Ohren auf.
Aber auch bei Autofahrern sei bei weitem nicht stets die erforderliche Konzentration auf den Straßenverkehr gegeben, kritisierte der Bundesverkehrsminister. Trotz klarer Verbote würden Fahrer weiterhin während der Fahrt SMS schreiben, telefonieren oder sogar lesen. Die dadurch entstehende Unaufmerksamkeit steigere das Unfallrisiko.
Ramsauer stützte sich dabei auf Zahlen, die das Statistische Bundesamt für das vergangene Jahr veröffentlichte. Nach aktuellen Prognosen habe es 2011 bundesweit rund 3.900 Tote im Straßenverkehr gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs um immerhin 7 Prozent.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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