NXP zeigt neue Technologie für komplett kabellose In-Ear-Ohrhörer
Der Chiphersteller NXP Semiconductors hat auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona eine Technologie vorgestellt, die die Entwicklung wirklich kabelloser Stereo-Ohrhörer erleichtern soll. Den Kern bildet dabei ein Near Field Magnetic Induction (NFMI)-Modul.
NFMI-Ohrhörer
Bisher ist es relativ schwierig, In-Ear-Ohrhörer zu bauen, die komplett ohne Kabel auskommen. Denn der meist eingesetzte Bluetooth-Standard ist nicht darauf ausgelegt, parallel zwei Audio-Streams an getrennte Empfänger zu übermitteln, wie es bei separaten Verbindungen zum rechten und linken Ohr notwendig wäre. Auch eine Weiterleitung des Signals von einer Seite des Kopfes zur anderen ist nicht trivial, weil das organische Material des Kopfes einen großen Teil des schwachen Funksignals schlicht absorbiert. Einige Lösungen setzen daher auf WLAN, was wiederum mehr Energie verbraucht.
NXP, ehemals die Halbleiter-Sparte von Philips, will mit der NFMI-Technologie aber einen Lösungsansatz gefunden haben, der eine klare Signalübermittlung zwischen den beiden Knöpfen in den Ohren bei sehr geringem Energiebedarf ermöglicht. Nach Angaben des Unternehmens ist der neue NxH2280-Empfänger in der Lage, hochwertige Audio-Streams auf kurzen Distanzen von maximal einem Meter zu übertragen, ohne dass es zu Problemen kommt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass über die geringen Entfernungen ein privates Netzwerk aufgespannt werden kann, das quasi nicht durch Interferenzen aufgrund anderer NFMI-Sender gestört wird. Bei den herkömmlichen 2,4-Gigahertz-Funkern kann dies hingegen ein Problem werden, wenn sich zu viele Systeme in unmittelbarer Umgebung befinden, was beispielsweise in öffentlichen Transportmitteln der Fall sein kann.
Der NxH2280-Chip benötigt für die Datenübertragung lediglich 1,5 Milliwatt. Die maximale Bitrate des übertragenen Audio-Streams liegt dabei bei 596 Kilobit pro Sekunde, womit auch hochwertige Aufnahmen gut übermittelt werden können. Da die Komponenten grundsätzlich auch mehrere Signale parallel verarbeiten können, ist es möglich, die beiden Hörer aktiv miteinander zu synchronisieren.
NFMI-Ohrhörer
Bisher ist es relativ schwierig, In-Ear-Ohrhörer zu bauen, die komplett ohne Kabel auskommen. Denn der meist eingesetzte Bluetooth-Standard ist nicht darauf ausgelegt, parallel zwei Audio-Streams an getrennte Empfänger zu übermitteln, wie es bei separaten Verbindungen zum rechten und linken Ohr notwendig wäre. Auch eine Weiterleitung des Signals von einer Seite des Kopfes zur anderen ist nicht trivial, weil das organische Material des Kopfes einen großen Teil des schwachen Funksignals schlicht absorbiert. Einige Lösungen setzen daher auf WLAN, was wiederum mehr Energie verbraucht.
NXP, ehemals die Halbleiter-Sparte von Philips, will mit der NFMI-Technologie aber einen Lösungsansatz gefunden haben, der eine klare Signalübermittlung zwischen den beiden Knöpfen in den Ohren bei sehr geringem Energiebedarf ermöglicht. Nach Angaben des Unternehmens ist der neue NxH2280-Empfänger in der Lage, hochwertige Audio-Streams auf kurzen Distanzen von maximal einem Meter zu übertragen, ohne dass es zu Problemen kommt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass über die geringen Entfernungen ein privates Netzwerk aufgespannt werden kann, das quasi nicht durch Interferenzen aufgrund anderer NFMI-Sender gestört wird. Bei den herkömmlichen 2,4-Gigahertz-Funkern kann dies hingegen ein Problem werden, wenn sich zu viele Systeme in unmittelbarer Umgebung befinden, was beispielsweise in öffentlichen Transportmitteln der Fall sein kann.
Der NxH2280-Chip benötigt für die Datenübertragung lediglich 1,5 Milliwatt. Die maximale Bitrate des übertragenen Audio-Streams liegt dabei bei 596 Kilobit pro Sekunde, womit auch hochwertige Aufnahmen gut übermittelt werden können. Da die Komponenten grundsätzlich auch mehrere Signale parallel verarbeiten können, ist es möglich, die beiden Hörer aktiv miteinander zu synchronisieren.
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