Arztabrechnung wird bald im Web kontrollierbar sein
Die Regierungskoalition will das Internet nutzen, um für mehr Transparenz bei Ärztehonoraren zu sorgen. Das haben die Gesundheitsexperten von Union und FDP in der vergangenen Woche bei Beratungen über ein Gesetz beschlossen, das die ärztliche Versorgung verbessern soll.
Zukünftig sollen Kassenpatienten auf der Homepage ihrer gesetzlichen Krankenversicherung einsehen können, wie viel ihr Arzt für Behandlungen und Verordnungen abgerechnet hat, berichtete das Nachrichtenmagazin 'Der Spiegel' (heutige Ausgabe).
So können die Versicherten kontrollieren, ob der Doktor nur das in Rechnung gestellt hat, was er tatsächlich auch geleistet hat. "Das ist ein entscheidender Schritt zu mehr Transparenz", sagte CSU-Gesundheitsexperte Johannes Singhammer.
Aktuell gibt es noch keine genaueren Informationen dazu, wie dies technisch umgesetzt werden soll. Immerhin geht es hier um äußerst sensible Informationen. Ein einfacher Login über die jeweilige Kassen-Webseite dürfte hier wohl kein ausreichender Schutz vor dem Zugriff durch unbefugte bieten.
Denkbar wäre aber, die Übermittlung der Daten an ein Authentifizierungs-Verfahren zu koppeln, dass mit der elektronischen Gesundheitskarte oder dem neuen Personalausweis zusammenarbeitet. Aber auch diese Systeme standen immer wieder in der Kritik, beispielsweise über zu einfache Lesegeräte nicht ausreichend gegen einen Missbrauch geschützt zu sein.
Verbesserungen soll es auch für Behinderte und Pflegebedürftige geben, die einen Zahnarzt brauchen. Rund 20 Millionen Euro jährlich will die Regierung denjenigen Zahnärzten als Wegegeld zuschießen, die zu Heim- und Hausbesuchen bereit sind. Immer wieder hatten sich in der Vergangenheit Pflegeeinrichtungen dar über beklagt, dass es enorm schwierig sei, Zahnärzte zu finden, die mit ihrer aufwendigen medizinischen Ausstattung zu den bettlägerigen Patienten kommen.
So können die Versicherten kontrollieren, ob der Doktor nur das in Rechnung gestellt hat, was er tatsächlich auch geleistet hat. "Das ist ein entscheidender Schritt zu mehr Transparenz", sagte CSU-Gesundheitsexperte Johannes Singhammer.
Aktuell gibt es noch keine genaueren Informationen dazu, wie dies technisch umgesetzt werden soll. Immerhin geht es hier um äußerst sensible Informationen. Ein einfacher Login über die jeweilige Kassen-Webseite dürfte hier wohl kein ausreichender Schutz vor dem Zugriff durch unbefugte bieten.
Denkbar wäre aber, die Übermittlung der Daten an ein Authentifizierungs-Verfahren zu koppeln, dass mit der elektronischen Gesundheitskarte oder dem neuen Personalausweis zusammenarbeitet. Aber auch diese Systeme standen immer wieder in der Kritik, beispielsweise über zu einfache Lesegeräte nicht ausreichend gegen einen Missbrauch geschützt zu sein.
Verbesserungen soll es auch für Behinderte und Pflegebedürftige geben, die einen Zahnarzt brauchen. Rund 20 Millionen Euro jährlich will die Regierung denjenigen Zahnärzten als Wegegeld zuschießen, die zu Heim- und Hausbesuchen bereit sind. Immer wieder hatten sich in der Vergangenheit Pflegeeinrichtungen dar über beklagt, dass es enorm schwierig sei, Zahnärzte zu finden, die mit ihrer aufwendigen medizinischen Ausstattung zu den bettlägerigen Patienten kommen.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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