Logo: Apple geht gegen Bonner Café 'Apfelkind' vor
Der US-Computerkonzern Apple geht gegen die Betreiberin eines kleinen Cafés in Bonn vor, weil man durch das Logo des "Apfelkind" genannten Kleinunternehmens die eigenen Markenrechte verletzt sieht.
Wie der 'Bonner General-Anzeiger' meldet, legte Apple Widerspruch gegen die Anmeldung einer Wort-Bild-Marke im Bereich der Dienstleistungen beim deutschen Patent- und Markenamt ein, weil das Logo des "Apfelkind" angeblich dem angebissenen Apfel von Apple zu stark ähnelt und somit eine Verwechslungsgefahr bestehen könnte.
Christin Römer, die das Café betreibt, ließ das Logo in Kombination mit einem Schriftzug des Namens im Juni in München als Wort-Bild-Marke anmelden. Unter anderem wurde der Markenschutz in den Klassen für Dienstleistungen und Mode beantragt. Apples Widerspruch richtet sich ausschließlich gegen den Schutz im Bereich der Dienstleistungen, doch genau dies ist laut Römer eigentlich ihr Geschäft.
Die Café-Betreiberin hat nun Widerspruch gegen Apples Vorgehen eingereicht. Der Konzern wollte sich zu dem Thema bisher nicht genauer äußern und erklärte lediglich, dass man aktiv werde, wenn die eigenen Markenrechte betroffen sind. Römer dachte beim Entwurf ihres Logos aber keineswegs an den Computerhersteller, sondern ließ sich von den Apfelbäumen ihrer Vermieter inspirieren.

Vorläufig muss sie nun auf weitere Briefe der Apple-Anwälte warten, bevor sich herausstellt, welche Kosten auf sie zukommen könnten, oder ob ihr Logo möglicherweise wegen den Ansprüchen des Unternehmens nicht im Dienstleistungsbereich geschützt werden kann. Römer selbst hält Apples Vorgehen für "an den Haaren herbeigezogen" und fühlt sich nach eigenen Angaben "veräppelt".
Christin Römer, die das Café betreibt, ließ das Logo in Kombination mit einem Schriftzug des Namens im Juni in München als Wort-Bild-Marke anmelden. Unter anderem wurde der Markenschutz in den Klassen für Dienstleistungen und Mode beantragt. Apples Widerspruch richtet sich ausschließlich gegen den Schutz im Bereich der Dienstleistungen, doch genau dies ist laut Römer eigentlich ihr Geschäft.
Die Café-Betreiberin hat nun Widerspruch gegen Apples Vorgehen eingereicht. Der Konzern wollte sich zu dem Thema bisher nicht genauer äußern und erklärte lediglich, dass man aktiv werde, wenn die eigenen Markenrechte betroffen sind. Römer dachte beim Entwurf ihres Logos aber keineswegs an den Computerhersteller, sondern ließ sich von den Apfelbäumen ihrer Vermieter inspirieren.

Vorläufig muss sie nun auf weitere Briefe der Apple-Anwälte warten, bevor sich herausstellt, welche Kosten auf sie zukommen könnten, oder ob ihr Logo möglicherweise wegen den Ansprüchen des Unternehmens nicht im Dienstleistungsbereich geschützt werden kann. Römer selbst hält Apples Vorgehen für "an den Haaren herbeigezogen" und fühlt sich nach eigenen Angaben "veräppelt".
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