Patentkrieg: Google kauft 1.023 Patente von IBM
Google hat laut einem Bericht von 'Bloomberg' 1.023 Patente von IBM gekauft. Damit will der Suchmaschinenbetreiber seine Position in den laufenden Patentstreitigkeiten in der Mobilfunkbranche verbessern. Viele Partner, die auf Android setzen, wurden in den letzten Monaten verklagt.
Laut Einträgen auf der Website des US-Marken- und Patentamts wurde der Transfer bereits am 17. August getätigt. Der Google-Sprecher Jim Prosser bestätigte gegenüber Bloomberg, dass Patente gekauft wurden, nannte jedoch keine finanziellen Details. IBM wollte sich bislang nicht zu diesem Sachverhalt äußern.
Google versucht sich derzeit ein umfangreiches Patent-Portfolio anzuschaffen, um auf eine "feindselige, organisierte Kampagne" von Unternehmen wie Apple und Microsoft gegen das Betriebssystem Android reagieren zu können. Bereits im Juli hatte sich Google über 1.000 Patente von IBM gesicherte. Über 17.000 Patente erhält man durch die 12,5 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Motorola Mobility, einem Pionier in der Mobilfunkbranche.
Unternehmen wie Samsung und HTC setzen Android auf ihren Smartphones ein und sind damit überaus erfolgreich. Zwar müssen sie für die Nutzung des Betriebssystems keine Lizenzgebühren zahlen, doch die Rechtsstreitigkeiten um geschützte Technologien könnten am Ende für hohe Kosten sorgen.
Google sagte den betroffenen Herstellern Unterstützung zu. Um HTC gegen die Anschuldigungen von Apple zu verteidigen, transferierte der Suchmaschinenbetreiber einige Patente an den Elektronikhersteller. Sie sollen die Verhandlungsposition stärken.
Google versucht sich derzeit ein umfangreiches Patent-Portfolio anzuschaffen, um auf eine "feindselige, organisierte Kampagne" von Unternehmen wie Apple und Microsoft gegen das Betriebssystem Android reagieren zu können. Bereits im Juli hatte sich Google über 1.000 Patente von IBM gesicherte. Über 17.000 Patente erhält man durch die 12,5 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme von Motorola Mobility, einem Pionier in der Mobilfunkbranche.
Unternehmen wie Samsung und HTC setzen Android auf ihren Smartphones ein und sind damit überaus erfolgreich. Zwar müssen sie für die Nutzung des Betriebssystems keine Lizenzgebühren zahlen, doch die Rechtsstreitigkeiten um geschützte Technologien könnten am Ende für hohe Kosten sorgen.
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Michael Diestelberg
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