Sony holt hochkarätigen Experten für IT-Security
Der japanische Elektronikkonzern Sony hat einen neuen Verantwortlichen für den Bereich der IT-Sicherheit gefunden. Zukünftig soll Philip R. Reitinger dafür sorgen, dass es nicht erneut zu solch schweren Einbrüchen in die Systeme des Unternehmens kommt, wie im letzten Frühjahr. Damals drangen Angreifer reihenweise in Sony-Server ein und stellten Kundendaten in großem Umfang ins Netz.
Mit Reitinger konnte der Konzern dabei einen erfahrenen Hochkaräter für den Posten des Chief Information Security Officer gewinnen. Dieser war zuletzt in einer leitenden Position im US-Heimatschutzministerium tätig. Zuvor arbeitete er bereits für das US-Verteidigungsministerium und die IT-Sicherheitsabteilung von Microsoft.
Nun soll er für die IT-Security und den Datenschutz im gesamten Sony-Konzernverbund zuständig sein, teilte das Unternehmen mit. Seine Aufgabe besteht unter anderem in einer entsprechenden Koordination der verschiedenen Abteilungen in Sonys Konzernzentrale. Weiterhin erhofft man sich, dass Reitinger enge Verbindungen zur Security-Szene außerhalb des Unternehmens pflegt und so stets neue Impulse in den Konzern einfließen.
Durch die verschiedenen Hacks vor einigen Monaten kamen Daten von immerhin mehr als 100 Millionen Sony-Kunden an die Öffentlichkeit. Der direkte Schaden wurde auf rund 170 Millionen Dollar beziffert. Indirekt richteten die Löcher in der IT-Infrastruktur aber noch weitaus schwerere Schäden an. So verlor die Sony-Aktie beispielsweise rund die Hälfte an Wert. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die Anleger davon ausgehen mussten, dass das Vertrauen potenzieller Kunden in Sony so schwer erschüttert ist, dass diese sich lieber der Konkurrenz zuwenden.
Nun soll er für die IT-Security und den Datenschutz im gesamten Sony-Konzernverbund zuständig sein, teilte das Unternehmen mit. Seine Aufgabe besteht unter anderem in einer entsprechenden Koordination der verschiedenen Abteilungen in Sonys Konzernzentrale. Weiterhin erhofft man sich, dass Reitinger enge Verbindungen zur Security-Szene außerhalb des Unternehmens pflegt und so stets neue Impulse in den Konzern einfließen.
Durch die verschiedenen Hacks vor einigen Monaten kamen Daten von immerhin mehr als 100 Millionen Sony-Kunden an die Öffentlichkeit. Der direkte Schaden wurde auf rund 170 Millionen Dollar beziffert. Indirekt richteten die Löcher in der IT-Infrastruktur aber noch weitaus schwerere Schäden an. So verlor die Sony-Aktie beispielsweise rund die Hälfte an Wert. Die Ursache hierfür liegt darin, dass die Anleger davon ausgehen mussten, dass das Vertrauen potenzieller Kunden in Sony so schwer erschüttert ist, dass diese sich lieber der Konkurrenz zuwenden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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