Microsoft wird wegen Kinect für Xbox 360 verklagt

Microsoft wird wegen angeblicher Patentverletzungen durch seine kamerabasierte Bewegungssteuerung Kinect für die Xbox 360 verklagt, die sich mittlerweile zu einem echten Verkaufsschlager entwickelt hat. Der Wirtschaftsdienst Bloomberg' meldet, dass die Firma Impulse Technology aus dem US-Bundesstaat New York Klage gegen Microsoft angestrengt hat, weil man davon ausgeht, dass Kinect mit patentierten Technologien für die Unterstützung der Erkennung von Körperbewegungen zur Reproduktion auf dem Bildschirm arbeitet.

Angeblich verletzt Microsoft laut der vor einem Bundesgericht in Wilmington, Delaware eingereichten Klage die Patente mit voller Absicht, weil man entsprechende Technologien extra dafür angepasst oder entwickelt hat. Microsoft wollte sich zu der neuen Klage bisher nicht äußern.

Impulse geht gleichzeitig gegen insgesamt acht Spielehersteller vor, weil diese durch ihre für Kinect entwickelten Sport-, Fitness- und Tanzspiele angeblich ebenfalls die patentierten Technologien nutzen, ohne entsprechende Lizenzgebühren abzuführen.

Kinect hat der Xbox 360 einen neuen Verkaufsschub gebracht, weshalb die Spielekonsole in 11 der letzten 12 Monate in den USA das meistverkaufte Gerät ihrer Art war. Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Xbox dank der Controller-losen Bewegungssteuerung auch im weiteren Verlauf dieses Jahres die Nase vorn behalten wird. Kamera, Xbox 360, Kinect, Bewegungssteuerung Kamera, Xbox 360, Kinect, Bewegungssteuerung Microsoft
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