Soziale Netze bleiben auf ca. 150 Menschen begrenzt
Dieser untersuchte ursprünglich soziale Gruppen bei Primaten. Später bezog er seine Forschungen auch auf den Menschen und fand heraus, dass die Zahl der Personen, mit denen man aktiv in Konktakt stehen kann, auf etwa 150 begrenzt ist. Unbewusst schlug sich dies letztlich auch auf verschiedene Lebensbereiche nieder, sei es die Organisation früher Siedlungen oder von Militärverbänden.
Wie das US-Magazin 'Technology Review' berichtete, machten sich nun Forscher der Indiana University daran, Dunbars Erkenntnisse in Verbindung mit sozialen Netzen im Internet anzuschauen. Immerhin gibt es zahlreiche Nutzer, deren Freundes- oder Follower-Listen bei Facebook und Twitter hunderte, wenn nicht gar tausende Kontakte enthalten.
Das Team um Bruno Goncalves untersuchte dafür die Vernetzungs-Strukturen von 3 Millionen Twitter-Nutzern. Sie fanden dabei heraus, dass die Zahl der Kontakte schnell zunimmt, sobald ein Anwender beginnt, den Mikroblogging-Dienst aktiv zu nutzen. Nicht nur Tweets, sondern auch private Mitteilungen werden immer häufiger.
Allerdings gerät die Entwicklung schnell an eine Grenze. Wenn diese überschritten wird, nimmt die Konversation mir weniger interessanten Kontakten wieder ab. Letztlich konzentriert sich die Kommunikation auf einen begrenzten Kern an Personen. Deren Zahl liegt je nach Nutzer zwischen 100 und 200 Menschen, was sich etwa mit den Feststellungen Dunbars decken würde.
Goncalves schlussfolgerte, dass moderne Kommunikations-Plattformen es zwar ermöglichen, alle Menschen, die wir einmal getroffen haben, abzuspeichern. Sie bieten allerdings keine Möglichkeit, die biologisch gesetzten Grenzen unserer Fähigkeit, soziale Verbindungen aufzubauen, zu überschreiten.
Wie das US-Magazin 'Technology Review' berichtete, machten sich nun Forscher der Indiana University daran, Dunbars Erkenntnisse in Verbindung mit sozialen Netzen im Internet anzuschauen. Immerhin gibt es zahlreiche Nutzer, deren Freundes- oder Follower-Listen bei Facebook und Twitter hunderte, wenn nicht gar tausende Kontakte enthalten.
Das Team um Bruno Goncalves untersuchte dafür die Vernetzungs-Strukturen von 3 Millionen Twitter-Nutzern. Sie fanden dabei heraus, dass die Zahl der Kontakte schnell zunimmt, sobald ein Anwender beginnt, den Mikroblogging-Dienst aktiv zu nutzen. Nicht nur Tweets, sondern auch private Mitteilungen werden immer häufiger.
Allerdings gerät die Entwicklung schnell an eine Grenze. Wenn diese überschritten wird, nimmt die Konversation mir weniger interessanten Kontakten wieder ab. Letztlich konzentriert sich die Kommunikation auf einen begrenzten Kern an Personen. Deren Zahl liegt je nach Nutzer zwischen 100 und 200 Menschen, was sich etwa mit den Feststellungen Dunbars decken würde.
Goncalves schlussfolgerte, dass moderne Kommunikations-Plattformen es zwar ermöglichen, alle Menschen, die wir einmal getroffen haben, abzuspeichern. Sie bieten allerdings keine Möglichkeit, die biologisch gesetzten Grenzen unserer Fähigkeit, soziale Verbindungen aufzubauen, zu überschreiten.
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