iPad 2 & iPhone 4: Apple-Zulieferer ist überfordert

Wirtschaft & Firmen Der Auftragshersteller Foxconn ist aktuell von der Nachfrage nach einigen Apple-Produkten überfordert. Dies könnte sich im zweiten Quartal auf die Verfügbarkeit des iPad 2 und des iPhone 4 auswirken. Laut einem Bericht des gewöhnlich gut informierten taiwanischen Branchenmagazins 'DigiTimes', der sich auf Quellen bei Komponentenherstellern stützt, gibt es Engpässe bei einigen Bauteilen und Materialien, was seine Ursache wohl auch in der Erdbeben-Katastrophe in Japan hat.

Außerdem reichen die Arbeitskräfte in den Fabriken im chinesischen Chengdu nicht aus, um so viele Geräte zu produzieren, dass die Nachfrage gedeckt werden könnte. Apple hatte im ersten Quartal 18,6 Millionen iPhones verkauft und die Absatzzahlen werden wohl trotz der Gerüchte um ein bevorstehendes neues Modell nicht sinken. 20 Millionen bis 22 Millionen dieser Geräte will Apple von April bis Juni verkaufen.

In Chengdu sollen derzeit 52 Fertigungslinien in den Foxconn-Werken nur mit der Herstellung des iPad 2 beschäftigt sein. Gemessen an der aktuellen Kapazität können diese über 40 Millionen Tablets pro Jahr fertigen. Allerdings lässt sich diese Menge wohl nicht aufrechterhalten. Da Apple sich zum Ziel gesetzt hat, 10 Millionen bis 10,5 Millionen Stück im zweiten Quartal zu verkaufen, kann es hier zu Lieferproblemen kommen.
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