Apple bezieht Stellung zum Location-Tracking in iOS
Zunächst stellt das Unternehmen klar, dass das iPhone den Standort des Kunden nicht aufzeichnet und dies auch in Zukunft nicht tun wird. Stattdessen wird eine Datenbank mit bekannten WLANs und Mobilfunkantennen angelegt, die es ermöglicht, den Aufenthaltsort des Telefons schnell zu bestimmen. Eine Positionsbestimmung via GPS kann in ungünstigen Fällen mehrere Minuten dauern. An dieser öffentlichen Datenbank beteiligen sich alle iPhones. Die Smartphones senden die Koordinaten von Mobilfunkantennen und WLANs in anonymer und verschlüsselter Form an Apple.
Im Rahmen der Untersuchungen, die Apple aufgrund der zahlreichen Berichte in den Medien durchgeführt hat, fand man einige Fehler bei der Speicherung der Standortdatenbank. Sie umfasst oftmals einen Zeitraum, der länger als ein Jahr ist, was laut Apple eigentlich nicht vorgesehen ist. Dieser Bug soll in Kürze durch ein Update für iOS behoben werden. Zudem soll dieses iOS-Update dafür sorgen, dass die Datenbank nicht mehr beim Backup auf den PC übertragen wird. Sobald man die Ortungsdienste auf dem iPhone deaktiviert, wird zukünftig auch die Datenbank gelöscht.
In diesem Zusammenhang ging Apple auch auf iOS 5 ein. Das mobile Betriebssystem wird dann die Standortdatenbank standardmäßig verschlüsselt auf dem Telefon ablegen, so dass selbst beim unbefugten Auslesen dieser Daten keine Informationen gewonnen werden können.
Einige Entwickler von iOS-Apps hatten bereits vermutet, dass es sich bei der langfristigen Speicherung der Standorte um einen Fehler handelt. Diese Einschätzung hat Apple nun bestätigt.
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