LVM-Versicherungskonzern will auf Linux umsteigen
Insgesamt sollen davon alleine in der Zentrale in Münster mehr als 3000 Notebooks und Desktop-Rechner betroffen sein. Ferner kommen weitere 7000 Systeme in den restlichen Niederlassungen des Landes dazu. Schon im Vorfeld hat das Unternehmen vereinzelt auf Linux gesetzt. Nun soll jedoch eine umfassende Migration bevorstehen.
Den bisher bekannten Informationen zufolge will das Unternehmen auf den Linux-Rechnern unter anderem auf OpenOffice, Lotus Notes und den Adobe Reader setzen. Zudem wird eine eigene in Java entwickelte Anwendung namens LAS zum Einsatz kommen.
Unter dem Strich will der Versicherungskonzern durch die Umstellung auf Linux-Systeme die regelmäßigen Kosten für Software-Lizenzen einsparen. Der Ubuntu-Distributor Canonical hat bereits auf diese Entscheidung reagiert und einen ersten Kommentar zu diesem Thema abgegeben.
Canonical-Manager Steve George sagte diesbezüglich, dass viele Unternehmen aufwachen und feststellen, dass es durchaus eine Alternative zu den endlosen Zyklen von Lizenzgebühren gibt.
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