Telekom: 4G-Ausbau erfolgt nur schrittweise

Mobiles Internet Die Deutsche Telekom wird hinsichtlich der Einführung von schnelleren Mobilfunktechnologien keinen Umbruch zu einer echten 4G-Infrastruktur vornehmen. Wie das Unternehmen auf dem Mobile World Congress darstellte, ist statt dessen eher ein weicher Übergang mit verschiedenen Zwischenschritten geplant. Bevor der 4G-Standard flächendeckend ausgerollt wird, erhalten viele Regionen erst einmal HSPA+, das unter anderem in Deutschland teilweise bereits im Einsatz ist.

Aber auch bei ihren Auslandstöchtern in Österreich, Polen, Griechenland, Bulgarien und Montenegro ist die Technik, die Download-Bandbreiten von bis zu 21 Megabit pro Sekunde bietet, schon im Einsatz. Tschechien, Kroatien, die Slowakei und Mazedonien sollen in diesem Jahr folgen.

In Deutschland und Österreich wird die verfügbare Geschwindigkeit 2011 auf bis zu 42 Megabit pro Sekunde verdoppelt, wenn weitere LTE-Sendeanlagen zugeschaltet werden. In Ballungszentren reagiert der Konzern auf die schnell steigende Nutzung von Datenverbindungen aber nicht nur mit einem Ausbau der Kapazitäten im 3G-Mobilfunknetz. Man führt auch Verhandlungen mit potenziellen Partnern, um die Dichte von WLAN-Hotspots als alternative Zugangspunkte deutlich zu steigern und so eine Überlastung der Infrastruktur zu verhindern.
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