Microsoft warnt vor kritischer Windows-Lücke
Schon das Aufrufen von entsprechend präparierten Webseiten könnte ausreichen, um die nun bekannt gewordene Sicherheitslücke auszunutzen und schadhafte Skripts auszuführen. Den aktuellen Einschätzungen zufolge sind von dieser Problematik alle aktuellen Windows-Versionen betroffen.
Laut Microsoft steht diese Schwachstelle im Zusammenhang mit MHTML und tritt nur bei der Verwendung des hauseigenen Internet Explorers in Erscheinung. Die Nutzer anderer Browser unter Windows sollen keiner Gefahr ausgesetzt sein.
Gegenwärtig liegt noch kein Update für diese Sicherheitslücke vor. Den eigenen Angaben des Softwarekonzerns zufolge sind die Entwickler bereits mit der Arbeit an einem entsprechenden Patch beschäftigt.
Der Fehler kann vorübergehend durch die Verwendung eines zur Verfügung gestellten Tools behoben werden. Dabei wird das MHTML-Protokoll im Internet Explorer deaktiviert. Die Nebenwirkungen sollen minimal sein, so Microsoft.
Ursprünglich wurde die Lücke am 21. Januar in einem chinesischen Internetforum bekannt gemacht. Anzeichen darauf, dass die Sicherheitslücke momentan aktiv ausgenutzt wird, liegen laut Microsoft nicht vor.
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