Microsoft: Tablets bremsen Windows-Absatz leicht
Während eines Konferenzgesprächs wurde Microsofts Chief Financial Officer Peter Klein gefragt, ob die Tablet-Nachfrage negative Auswirkungen auf den PC-Absatz habe. Klein gab zu Protokoll, dass der Erfolg der neuen Geräte tatsächlich für einen leichten Rückgang der Verkäufe im Endkundenmarkt sorgt.
Nach Angaben des Microsoft-Managers hätte der Markt für Netbooks, auf denen normalerweise Windows installiert ist, im zweiten Quartal des Jahres 2010 seinen Höhepunkt erreicht. Seitdem sind die Netbook-Verkäufe etwas zurück gegangen, wobei ein Teil davon durch neuere Geräte wie Ultra-Portable Notebooks und Tablets ersetzt wurde.
Da die Kunden statt eines Netbooks mit Windows als Zweitgerät nun eher zu Tablets greifen, wirkt sich dies also auch auf die Windows-Verkaufsstatistiken aus. Microsoft versucht derzeit in Kooperation mit seinen Hardware-Partnern Tablets mit Windows 7 zu etablieren, obwohl diese Geräte vorerst wohl Nischenprodukte für Firmenkunden bleiben dürften.
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