Microsoft: Tablets bremsen Windows-Absatz leicht

Windows Microsoft hat im Zuge der Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen für das 2. Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2011 eingestanden, dass der Erfolg von Tablets wie dem Apple iPad den Absatz seiner Consumer-Produkte bremst. Während eines Konferenzgesprächs wurde Microsofts Chief Financial Officer Peter Klein gefragt, ob die Tablet-Nachfrage negative Auswirkungen auf den PC-Absatz habe. Klein gab zu Protokoll, dass der Erfolg der neuen Geräte tatsächlich für einen leichten Rückgang der Verkäufe im Endkundenmarkt sorgt.

Nach Angaben des Microsoft-Managers hätte der Markt für Netbooks, auf denen normalerweise Windows installiert ist, im zweiten Quartal des Jahres 2010 seinen Höhepunkt erreicht. Seitdem sind die Netbook-Verkäufe etwas zurück gegangen, wobei ein Teil davon durch neuere Geräte wie Ultra-Portable Notebooks und Tablets ersetzt wurde.

Da die Kunden statt eines Netbooks mit Windows als Zweitgerät nun eher zu Tablets greifen, wirkt sich dies also auch auf die Windows-Verkaufsstatistiken aus. Microsoft versucht derzeit in Kooperation mit seinen Hardware-Partnern Tablets mit Windows 7 zu etablieren, obwohl diese Geräte vorerst wohl Nischenprodukte für Firmenkunden bleiben dürften.
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