Google will strenger gegen illegale Kopien vorgehen
Zudem sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden, Google mitzuteilen, dass die eigenen Inhalte unrechtmäßig entfernt wurden. Die Suchvorschläge, die Google beim Eintippen eines Begriffs darstellt, sollen zukünftig keine Wörter mehr beinhalten, die im Zusammenhang mit dem illegalen Download von urheberrechtlich geschützten Materialien verwendet werden.
Eine dritte Maßnahme, die Google-Anwalt Kent Walker im Unternehmensblog nennt, ist die Überwachung des Werbenetzwerks AdSense. Zukünftig will man noch stärker darauf achten, dass dort keine Websites auftauchen, über die man urheberrechtlich geschütztes Material illegal herunterladen kann. In den Suchergebnissen will man legale Inhalte leichter zugänglich machen bzw. explizit auf kostenlose Vorschauen hinweisen.
All diese Maßnahmen sollen innerhalb der nächsten Monate umgesetzt werden und die ersten Erfolge hervorbringen. Der Umgang mit einer Takedown Notice soll zunächst für die Dienste Blogger und Websuche umgesetzt werden. Bei YouTube nutzt Google seit einiger Zeit eine so genannte Content ID, um urheberrechtlich geschützte Musik und Videos bereits beim Upload zu erkennen. Dazu muss der Rechteinhaber Referenzdateien zur Verfügung stellen.
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Michael Diestelberg
Redakteur bei WinFuture
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