Earth Engine: Google hilft beim Schutz der Wälder
Auf der UN-Klimakonferenz im mexikanischen Cansun stellte das Unternehmen sein Projekt "Google Earth Engine" vor. Diese soll Forschern einen besseren Einblick in die Entwicklung der Waldgebiete auf der ganzen Welt bieten.
Nach Angaben des Unternehmens bilden Aufnahmen des Satelliten Landsat aus den letzten 25 Jahren den Kern des Datenmaterials, das in der Earth Engine bereitgestellt wird. Ein Teil der Aufnahmen stand bisher keinem anderen Forschungsprojekt zur Verfügung, hieß es.
Die Earth Engine wurde binnen der letzten zwei Jahre im Rahmen von Googles gemeinnütziger Stiftung Google.org in Zusammenarbeit mit mehreren Forschungsinstituten entwickelt. Zur Auswertung der Informationen will der Suchmaschinenkonzern außerdem 20 Millionen Stunden CPU-Zeit in seinen Datenzentren kostenlos zur Verfügung stellen.
Mit der Earth Engine will Google einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Der globale Waldbestand ist in der Lage, große Mengen Kohlendioxid zu binden. Die Abholzung großer Flächen bewirkt aber momentan das Gegenteil. Nach Schätzungen von Forschern trägt sie aktuell zu 12 bis 18 Prozent zum Zuwachs von Treibhausgasen in der Atmosphäre bei.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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