Musikindustrie: IT-Magazin fördert illegale Downloads
Hintergrund dessen sind zwei Artikel, die unter den Titeln "LimeWire ist tot: Was sind die Alternativen?" und "Die stille Auferstehung LimeWires: Es ist wieder da!" veröffentlicht wurden. "Beide Artikel sind nichts anderes als Anleitungen für die Fortführung der Musik-Piraterie" werfen die Unterzeichner des Schreibens dem Magazin vor.
Zwar stellte die Publikation in ihren Beiträgen klar, dass man den Download von urheberrechtlich geschützten oder illegalen Inhalten nicht gutheißt. Dies ist in den Augen der Musikindustrie aber nur ein Feigenblatt.
Lance Ulanoff, Chefredakteur des Magazins, wieß die Vorwürfe in einem Antwortschreiben allerdings zurück. Es sei die Aufgabe seiner Publikation, über verschiedenste Technologie zu berichten - auch wenn diese von Anwendern teilweise für unrechtmäßige Zwecke eingesetzt werden.
"Wir können das nicht gutheißen, wir können es aber auch nicht stoppen", so Ulanoff. "Es ist auch ein Fakt, dass einige Nutzer Musik-Programme wie iTunes nutzen, um illegal bezogene Inhalte zu Speichern und zu Verwalten." Trotzdem werde man die Berichterstattung über solche Anwendungen nicht einstellen. Beide Briefe wurden von 'BillBoard' dokumentiert.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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